Linn Svahn hat Gold im Frauen-Sprint bei den Olympischen Spielen 2026 gewonnen, was zu einem schwedischen Dreifachsieg führte. Nach Jahren mit Rückschlägen, einschließlich einer Gehirnerschütterung, wird ihre Technik einstimmig von Konkurrentinnen und Experten gelobt. Svahn betont die Freude, den Sieg mit engen Kolleginnen zu teilen.
Linn Svahn, 26 Jahre alt, holte ihr erstes Olympia-Gold im klassischen Sprint bei den Olympischen Spielen 2026. Sie sprintete ihre Teamkollegin Jonna Sundling an und sicherte Gold, während Maja Dahlqvist Bronze nahm und einen historischen schwedischen Dreifachsieg komplettierte. Sundling, die zuvor vier Weltmeistertitel in Folge im Sprint gewonnen hatte, musste sich mit Silber begnügen. nnNach Rückschlägen, einschließlich Hirnermüdung durch eine Gehirnerschütterung vor der Weltmeisterschaft in Trondheim letztes Jahr, hat Svahn fünf Jahre gekämpft. Sie war vor dem Rennen für Interviews nicht verfügbar, um ihr Gehirn zu schonen. Nun schätzt sie die verbindende Kraft des Sports mehr als zuvor. „Die Leistung ist eine Sache, aber sie mit Leuten zu teilen, die man mag, das ist schön“, sagt die Olympia-Goldmedaillengewinnerin. Ein Olympia-Gold war lange ein Traum, bedeutet aber nun nach den Herausforderungen mehr. „Ich schätze die Art, wie Sport Menschen vereint, viel mehr als vor meinen Rückschlägen“, fügt sie hinzu. nnSvahns Skistil wird weitgehend gelobt. Die Schweizerin Nadine Fähndrich sagt: „Ich habe Videos ihrer Technik studiert. Sie ist perfekt.“ Der schwedische Nationalmannschaftsleiter Anders Byström lobt die langfristige Arbeit mit ihrem Trainer: „Es ist wahrscheinlich gut, sie als Lehrvideo zu haben, finde ich.“ SVT Sports Experte Mathias Fredriksson stimmt zu: „Linn Svahns Technik ist weltklasse.“ Konkurrentinnen haben versucht, ihr Erfolgsrezept nach dem Gold zu kopieren.