Der ehemalige Chief Minister Basavaraj Bommai hat den Kongress für die Verzögerungen bei der Umsetzung des Upper Krishna Project (UKP) verantwortlich gemacht. Am Samstag forderte er vor der Presse in Bagalkot Chief Minister Siddaramaiah und den stellvertretenden Chief Minister D.K. Shivakumar dazu auf, starke rechtliche Argumente vor dem Obersten Gerichtshof vorzubringen. Bommai wies dabei auf historische Verzögerungen sowie auf die Beiträge nicht-kongressgeführter Regierungen hin.
In Bagalkot äußerte sich der Abgeordnete und ehemalige Chief Minister Basavaraj Bommai am Samstag gegenüber der Presse und machte den Kongress für die Verzögerungen beim Upper Krishna Project (UKP) verantwortlich. Er riet Chief Minister Siddaramaiah und dem stellvertretenden Chief Minister D.K. Shivakumar davon ab, das Thema zu politisieren, und drängte sie stattdessen dazu, eine fundierte rechtliche Argumentation vor dem Obersten Gerichtshof sicherzustellen, um ein günstiges Urteil für Karnataka zu erwirken. "Phase 1 des Projekts erhielt 1975 nach dem Schiedsspruch des Bachawat-Tribunals grünes Licht, als der Kongress im Zentrum an der Macht war. Es dauerte jedoch allein 14 Jahre, um den detaillierten Projektbericht (DPR) zu erstellen", so Bommai. Bommai kündigte an, Vergleichsdaten zum Fortschritt unter Kongress- und Nicht-Kongress-Regierungen veröffentlichen zu wollen, und behauptete, dass nicht-kongressgeführte Regierungen am meisten zur Umsetzung des UKP beigetragen hätten. Als Reaktion auf die Behauptung des Kongress-Abgeordneten Basavaraj Rayaraddi, die Zentralregierung habe keine amtliche Bekanntmachung herausgegeben, erklärte Bommai, Rayaraddi vergesse häufig die Fakten. Er merkte an, dass Rayaraddi das Krishna-B-Schema zuvor als undurchführbar eingestuft habe, dann aber später ein Wasserversorgungsprojekt für seinen Wahlkreis einweihte. Bommai erklärte, dass Andhra Pradesh, Telangana, Maharashtra und Karnataka alle den Obersten Gerichtshof angerufen hätten und die Argumentation von drei Bundesstaaten bereits abgeschlossen sei. Sobald die Anhörungen beendet sind, werde der Beschluss des Tribunals als Dekret des Obersten Gerichtshofs behandelt. Oppositionsführer R. Ashok und weitere Personen waren ebenfalls anwesend.