Modi: Kongress konzentriert sich in Karnataka auf interne Streitigkeiten statt auf öffentliche Anliegen

Premierminister Narendra Modi kritisierte die Kongress-Regierung in Karnataka dafür, mehr Zeit mit Führungsstreitigkeiten als mit der Lösung der Probleme der Bevölkerung zu verbringen. Bei einem Auftritt am HAL-Flughafen in Bengaluru am Sonntag hob er den ungelösten Konflikt zwischen dem Chief Minister Siddaramaiah und dem stellvertretenden Chief Minister D.K. Shivakumar hervor. Die Bemerkungen fielen inmitten einer anhaltenden Unsicherheit über die Machtverteilung im Bundesstaat.

Premierminister Narendra Modi wandte sich am Sonntag in Bengaluru an Mitarbeiter und Führungskräfte der BJP. Er erklärte, die Kongress-Regierung in Karnataka habe die letzten drei Jahre eher auf interne Streitigkeiten als auf öffentliche Belange verwendet. Modi merkte an, es sei unentschieden, wie lange der derzeitige Chief Minister noch im Amt bleiben werde oder ob eine andere Person die Nachfolge antreten würde.

Modi weitete seine Kommentare auf andere Bundesstaaten aus, in denen der Kongress an der Macht ist. Er warf der Partei Verrat und gebrochene Versprechen in Chhattisgarh, Rajasthan und nun Kerala vor. Er fügte hinzu, dass Kongress-Regierungen kurz nach ihrem Amtsantritt oft mit einer negativen Stimmung gegen die amtierende Regierung konfrontiert seien und es an Orten wie Himachal Pradesh an Mitteln für Grundgehälter fehle.

Der stellvertretende Chief Minister D.K. Shivakumar reagierte auf die Äußerungen während eines Aufenthalts im Distrikt Raichur. Er bekräftigte, dass alle Führungspositionen in Karnataka stabil seien und wies jegliche Vermutungen über Instabilität zurück. Die Kongress-Regierung im Bundesstaat nähert sich ihrer Dreijahresmarke, während Berater beider Politiker öffentlich über eine mögliche Machtrotation spekulieren.

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