Schlussphase des Wahlkampfs in Westbengalen von gegenseitigen Sticheleien geprägt

Die letzten Stunden des Wahlkampfs für die erste Phase der Parlamentswahlen 2026 in Westbengalen gestalteten sich am Dienstag hitzig, als Parteiführer sich gegenseitig mit Vorwürfen überzogen. Der BJP-Politiker und Innenminister Amit Shah attackierte TMC-Chefin Mamata Banerjee mit Äußerungen zu einer geplanten Moschee im Stil der Babri-Moschee und nutzte dabei den Ausruf 'Ei Didi'. Abhishek Banerjee von der TMC konterte und bezeichnete Shah als 'Gunda'.

Die letzten Stunden des Wahlkampfs für die erste Phase der Parlamentswahlen 2026 in Westbengalen, bei der am 23. April in 152 Wahlkreisen abgestimmt wird, verliefen am Dienstag hitzig, wobei die politischen Führungskräfte zu gegenseitigen Beleidigungen griffen. In Chandipur attackierte der indische Innenminister Amit Shah die TMC-Parteivorsitzende Mamata Banerjee bezüglich der Pläne des ehemaligen Abgeordneten Humayun Kabir für eine Moschee im Stil der Babri-Moschee in Murshidabad und sagte: „Schaut euch Mamata Didi an, sie will mit ihrem Schützling Humayun Kabir in Bengalen eine Babri-Moschee errichten. Ei Didi, öffne die Augen, sperr die Ohren auf und hör gut zu. Dieses Bengalen gehört zu Indien. Wir werden nicht zulassen, dass irgendein Kabir oder sonst wer hier eine Babri-Moschee baut.“ Er warf Banerjee zudem vor, „Infiltratoren“ zu decken. TMC-Generalsekretär Abhishek Banerjee reagierte auf X, beschuldigte Shah, eine angesehene Führungspersönlichkeit auf eine abfällige Bemerkung zu reduzieren, und erinnerte dabei an Premierminister Narendra Modis „Didi O Didi“-Kommentar. Er bezeichnete Shah als „Gunda“ und forderte ihn heraus, nach dem 4. Mai in Bengalen zu bleiben. Shah sprach auf Wahlkampfveranstaltungen in Kurseong, Kulti, Salboni und Chandipur, versprach eine Lösung der Gorkha-Problematik innerhalb von sechs Monaten und kündigte Maßnahmen bezüglich der Sicherheit von Frauen an, unter Bezugnahme auf Fälle wie den am RG Kar Hospital. In Haldia kritisierte Mamata Banerjee den BJP-Politiker Suvendu Adhikari wegen Bestechungsgeldern und bezeichnete die Formulare der BJP für Geldzuwendungen als illegal. In Barjora beschuldigte Abhishek die BJP, die Bevölkerung Bengalens zu demütigen.

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