Der indische Innenminister Amit Shah erklärte bei einer Wahlkampfveranstaltung in Cooch Behar, dass die BJP nach ihrem Machtantritt in Westbengalen jeden Infiltrator identifizieren und entfernen werde. In Bezug auf die Streichung von Namen aus den Wählerverzeichnissen durch die Wahlkommission betonte er, die BJP werde diese Personen vollständig vom Boden Bengalens entfernen. Zudem warnte Shah die Schlägertrupps der TMC davor, sich am Wahltag draußen aufzuhalten.
Der indische Innenminister Amit Shah sprach am Mittwoch bei einer Wahlkampfveranstaltung in Tufanganj im Distrikt Cooch Behar. Er erklärte: „Bislang hat die Wahlkommission lediglich die Namen der Infiltratoren aus den Wählerverzeichnissen entfernt, aber wir werden sie vom Boden Bengalens entfernen.“ Shah bezog sich dabei auf die Streichung von über 8,9 Millionen Namen während der speziellen intensiven Überprüfung der Wählerverzeichnisse durch die Wahlkommission. Shah merkte an, dass mit Ausnahme von Westbengalen alle angrenzenden Bundesstaaten BJP-Regierungen hätten: Tripura, Assam, das vor einer weiteren Amtszeit steht, und Bihar, wo Samrat Choudhary an jenem Tag als erster BJP-Chefminister vereidigt wurde. Er forderte die Wähler dazu auf, eine BJP-Regierung in Bengalen zu bilden, um die Grenze abzuriegeln, und behauptete, die TMC weigere sich, 600 Morgen Land für Grenzzäune bereitzustellen. Shah beschuldigte TMC-Schlägertrupps, den Frieden in Cooch Behar zu stören, und warnte sie, am 23. April, dem Tag der ersten Wahlphase, in ihren Häusern zu bleiben, andernfalls würden sie nach dem 5. Mai im Gefängnis landen. Er behauptete, sie hätten hunderte BJP-Mitarbeiter getötet, und versprach, sie vor Gericht zu bringen sowie diejenigen einzusperren, die die Staatskasse Bengalens geplündert hätten. Shah warf der Chefministerin Mamata Banerjee vor, Nordbengalen zu vernachlässigen, und verwies darauf, dass aus einem Budget von 4 Billionen Rupien nur 12 Milliarden Rupien zugewiesen worden seien. Er versprach eine vorrangige Entwicklung, darunter ein AIIMS, ein IIT, ein IIM, eine Sportuniversität, eine Universität für Stammesangelegenheiten, ein Krebskrankenhaus, die Umwandlung von Darjeeling in ein Zentrum für Abenteuertourismus, vier Industriestädte sowie die Einführung eines einheitlichen Zivilgesetzbuches und der 7. Gehaltskommission.