Randeep Singh Surjewala, AICC-Generalsekretär und Verantwortlicher für Karnataka, verurteilte die angeblichen Äußerungen des BJP-Politikers und ehemaligen Abgeordneten Pratap Simha gegen Chief Minister Siddaramaiah in Bagalkot vom 4. April. Er bezeichnete sie als Beleg für die spalterische Politik der BJP. Surjewala forderte eine öffentliche Entschuldigung von Premierminister Narendra Modi und der BJP-Führung des Bundesstaates bei den Einwohnern Karnatakas.
Randeep Singh Surjewala, AICC-Generalsekretär und Verantwortlicher für Karnataka, verurteilte am Samstag den BJP-Politiker und ehemaligen Abgeordneten Pratap Simha für seine „abscheuliche Bemerkung“ gegen Chief Minister Siddaramaiah in Bagalkot. Surjewala sagte, Simha habe während des Wahlkampfs für die Nachwahl maßlose und kommunalistische Äußerungen getätigt. Er behauptete, der Ausbruch entspringe der Verzweiflung und die BJP nutze Simha, um den Chief Minister zu beleidigen und den rückständigen Klassen, den Scheduled Castes und den Minderheiten zu signalisieren, dass sie unterlegen und unterwürfig seien.
In einem Beitrag auf X wies Surjewala darauf hin, dass Simha zuvor auf Geheiß der BJP-Zentralführung die gewählte Regierung von Karnataka als „Taliban-Regierung“ bezeichnet hatte. Er führte die Frustration der BJP auf die öffentliche Ablehnung und die Aussicht auf eine Niederlage bei den Nachwahlen in Davangere South und Bagalkot am 9. April zurück. Ein solches Verhalten spiegele einen „völligen Bankrott an Ideen, Ethik und Führung“ innerhalb der Partei wider, so Surjewala.
Surjewala forderte Premierminister Narendra Modi und die BJP-Führung des Bundesstaates auf, sich öffentlich bei den Einwohnern Karnatakas, insbesondere bei den Other Backward Classes, den Scheduled Castes und den Minderheiten, für Simhas „verächtliche und unerträgliche“ Bemerkungen zu entschuldigen. Er forderte zudem die Erstattung einer Strafanzeige gegen Simha und strenge Maßnahmen.
Unterdessen habe der BJP-Abgeordnete Basanagouda Patil Yatnal trotz seines sechsjährigen Parteiausschlusses weiterhin Wahlkampf für die Partei in Bagalkot betrieben, so Surjewala.