Die Polizei in Kerala hat einen Fall gegen einen Mann registriert, der Premierminister Narendra Modi in einem Social-Media-Post einen „Verräter“ nannte. Die Beschwerde stammt von einem BJP-Aktivisten und führte zu Anklagen wegen Provokation und Störung. Eine Untersuchung zur Rückverfolgung des Posts und Vernehmung des Beschuldigten läuft.
In Sreekandapuram, Bezirk Kannur in Kerala, haben die Behörden am Freitag einen Fall gegen Rajan C. Kottoor, einen Bewohner von Kottoor, wegen eines Facebook-Posts vom 3. März registriert. Der Post bezeichnete Premierminister Narendra Modi angeblich als „Verräter“, hieß es in der Polizeimitteilung vom Samstag, 7. März 2026. Die Beschwerde wurde von einem lokalen BJP-Aktivisten eingereicht, was zur Aufnahme einer First Information Report (FIR) führte. Die FIR besagt, dass die Bemerkung den Premierminister diffamierte und eine provokative Handlung darstellte, die darauf abzielte, Unruhen anzuzetteln. Anklagen wurden nach Section 192 des Bharatiya Nyaya Sanhita eingeleitet, die Provokation mit der Absicht, Unruhen zu verursachen, regelt, und Section 120(o) des Kerala Police Act, das die Verursachung von Störungen betrifft. Die Polizei nahm die Ermittlungen am Freitagabend nach der Beschwerde auf. Im Rahmen der laufenden Untersuchung planen die Beamten, Kottoor zu befragen und das für den Post genutzte elektronische Gerät zurückzuverfolgen. Bisher gab es keine Festnahmen, und die Angelegenheit wird von den lokalen Behörden aktiv geprüft.