Der BJP-Abgeordnete K. Laxman behauptete am Montag in der Rajya Sabha, dass oppositionell regierte Bundesstaaten wie Telangana, Westbengalen, Tamil Nadu und Kerala alle Muslime in die Quoten für „Other Backward Classes“ (OBC) aufnehmen, was zu einem Auszug der Opposition führte. Er argumentierte, dies verstoße gegen die Reservierungspolitik, die Quoten auf religiöser Basis untersage. Der Fraktionsvorsitzende JP Nadda kritisierte den Auszug.
Während der „Zero Hour“ in der Rajya Sabha prangerte der BJP-Abgeordnete K. Laxman einen Missbrauch der OBC-Reservierungen in oppositionell geführten Bundesstaaten an. Er erklärte, dass Telangana, Westbengalen, Tamil Nadu und Kerala sämtliche Muslime in die OBC-Quoten aufnehmen, was einer religiös motivierten Reservierung gleichkomme und gegen die geltende Politik verstoße.
Laxman verwies auf Urteile der High Courts von Andhra Pradesh und Tamil Nadu, die diese Praxis in Frage stellten, und forderte: „Es sollte eine umfassende Überprüfung solcher religiös basierten Reservierungen erfolgen.“ Die Opposition protestierte und verließ daraufhin den Saal.
Der Fraktionsvorsitzende JP Nadda kritisierte den Auszug scharf und erklärte, die Opposition, insbesondere der Kongress, sei „respektlos gegenüber der Verfassung und den parlamentarischen Abläufen“. Er warf dem INDIA-Bündnis vor, kein Interesse an Debatten zu haben und eine Politik der Beschwichtigung zu betreiben, indem es Muslime als bloße Wählerbasis betrachte.
Bereits zuvor hatte die BJP die TMC-Regierung von Westbengalen dafür kritisiert, zwischen 2010 und 2012 muslimische Gruppen in die OBC-Liste aufgenommen zu haben, sowie die Kongresspartei in Karnataka für die Gewährung einer 4-prozentigen Reservierung für Muslime bei Regierungsaufträgen.