Der Schöpfer des Indie-Puzzle-Spiels Blue Prince hat bestätigt, dass es keine Lokalisierungspläne gibt, aufgrund von Übersetzungsherausforderungen bei seinen wortspielbasierten Rätseln. Tonda Ros erklärte auch, dass es keine direkte Fortsetzung geben wird, obwohl eine Folge im selben Universum möglich bleibt. Das Spiel ist derzeit nur auf Englisch verfügbar.
Entwicklungs-Hintergrund
Blue Prince, ein gefeiertes Indie-Titel bekannt für sein kompliziertes Puzzle-Design, wurde ausschließlich auf Englisch mit keinen Sprachoptionen veröffentlicht. Entwickler Tonda Ros erklärte in einem Interview mit Polygon, dass die Lokalisierung des Spiels "nahezu unmöglich" sei, da viele Rätsel auf englischspezifische Wortspiele angewiesen sind, die sich einer einfachen Übersetzung widersetzen. Ein Versuch würde im Wesentlichen "ein zweites Spiel zu erstellen" bedeuten, andere Projekte verzögern und Burnout riskieren.
Keine direkte Fortsetzung geplant
Ros betonte seine Vorliebe für eigenständige Projekte, die für sich stehen, inspiriert von Klassikern wie Myst und dessen Nachfolger Riven statt formelhaften Fortsetzungen. "Ich möchte, dass all meine Projekte für sich selbst stehen und einzigartige Dinge sind", sagte er. Daraus resultiert, dass es keine direkte Fortsetzung zu Blue Prince geben wird. Eine Folge im selben Universum könnte jedoch entstehen, möglicherweise in einem anderen Genre und mit ähnlichen kreativen Risiken.
Spielerrezeption und Rezensions-Einblicke
Während einige Spieler die Unzugänglichkeit des Spiels für Nicht-Englischsprecher bemängelt haben, erkannte Ros die schwierige Entscheidung an, die einzigartige Identität einem breiteren Publikum vorzuziehen. Die Rezension von Eurogamer lobte die Tiefe des Titels: "Mehr als alles andere scheint Blue Prince sich des Zeitaufwands bewusst zu sein, den du darin investierst, und das ist pure Magie für mich." Die Geheimnisse des Spiels entfalten sich weiterhin für Spieler und steigern den Wiederspielwert trotz der Sprachbarriere.