Borussia Dortmund hat im Topspiel der Bundesliga gegen RB Leipzig in der Nachspielzeit einen Punkt gerettet und das Unentschieden 2:2 (0:2) erzielt. Nach einer 0:2-Führung der Gastgeber bis zur Pause glich der BVB durch ein Eigentor und den Treffer von Fábio Silva aus. Der Punkt verlängert die ungeschlagene Serie des BVB auf 16 Spiele.
Im Red Bull Arena vor 47.800 Zuschauern dominierten die Leipziger die erste Halbzeit klar. Christoph Baumgartner erzielte die Führung in der 20. Minute nach einer Flanke von Yan Diomande und steigerte auf 2:0 in der 39. Minute nach Vorlage von David Raum. Der Österreicher traf damit sein zehntes Bundesligator der Saison und wurde zum Helden der Gastgeber.
Borussia Dortmund, das mit Ausfällen von Nico Schlotterbeck, Niklas Süle, Emre Can und anderen kämpfte, debütierte mit Luca Reggiani in der Startelf. Der 18-Jährige ersetzte Verletzte in der Defensive. Trainer Niko Kovač stellte Marcel Sabitzer anstelle von Julian Brandt ins offensiven Mittelfeld auf. Frühe Chancen, wie ein Schuss von Maximilian Beier in der 8. Minute, scheiterten am Torwart Maarten Vandevoordt, der für den verletzten Peter Gulacsi spielte. Gulacsi kommentierte in der Halbzeit: „Wir haben Energie auf den Platz gebracht und zwei sehr schöne Tore gemacht.“
In der zweiten Hälfte brachte eine Ecke von Julian Ryerson in der 50. Minute das 1:2. Willi Orbán verlängerte unfreiwillig, und Rômulo köpfte das Eigentor. RB Leipzig verpasste Chancen durch Yan Diomande (67.) und Ridle Baku (73.), der Gregor Kobel umkurvte, aber von Rami Bensebaini gerettet wurde. In der 90.+5. Minute assistierte Karim Adeyemi nach einem Steilpass von Julian Brandt, und Fábio Silva erzielte seinen ersten Bundesligatreffer zum 2:2.
Dortmund bleibt Zweiter mit 52 Punkten, acht hinter FC Bayern München. RB Leipzig hält Platz vier oder fünf und hat seit über drei Monaten keine zwei Siege in Folge. Der BVB bleibt in sechs Auswärtsspielen gegen Leipzig ungeschlagen, mit fünf vorherigen Siegen. Niko Kovač gewinnt nicht gegen Trainer Ole Werner. Yan Diomande zeigte mit acht Toren, sechs Assists und über 30 Sprints seine Stärke. RB-Chef Oliver Mintzlaff sagte: „Ich will mit der Mannschaft in die Champions League.“