Zum Auftakt des 23. Bundesliga-Spieltages haben 1. FSV Mainz 05 und Hamburger SV 1:1 (1:0) gespielt. Nadiem Amiri brachte die Mainzer in Führung, Fábio Vieira glich per abgefälschtem Freistoß aus. Beide Teams holen einen Punkt im Abstiegskampf.
Der 1. FSV Mainz 05 und der Hamburger SV haben am Freitagabend im Rahmen des 23. Spieltags der Bundesliga mit 1:1 (1:0) getrennt. Vor 33.305 Zuschauern in der Mewa Arena verzögerte sich der Anpfiff um zehn Minuten, da der Teambus der Hamburger im Stau steckte. HSV-Trainer Merlin Polzin sagte: „Optimal ist anders. Aber wir haben maximal Bock, unsere gute Form zu beweisen.“
Die Gäste begannen couragiert und hatten früh Chancen: Fábio Vieira scheiterte in der 4. Minute am Torwart Daniel Batz, Warmed Omari traf in der 20. Minute auf den Pfosten. Die Mainzer, die zuvor 0:4 gegen Borussia Dortmund verloren hatten, kämpften in der Offensive. Robert Glatzel verpasste für den HSV. In der 42. Minute erzielte Nadiem Amiri sein zehntes Saisontor per Volley nach Hereingabe von Danny da Costa und brachte Mainz in Führung – sein siebter Treffer in den letzten sieben Spielen.
Nach der Pause hatte Dominik Kohr ein Foul an Miro Muheim begangen, das eine rote Karte nach sich gezogen hätte, doch Schiedsrichter Robin Braun zeigte nur Gelb. Trainer Urs Fischer, der an seinem 60. Geburtstag von seinen Töchtern überrascht wurde und Blumen sowie Schampus erhielt, zog Kohr vorsichtshalber ab. In der 64. Minute glich Vieira aus: Sein Freistoß wurde von der Mainzer Mauer abgefälscht und war für Batz unerreichbar. Phillip Tietz hatte zuvor in der 61. Minute das 2:0 verpasst. Später schoss Sheraldo Becker in der 88. Minute knapp vorbei. Kurz vor Schluss gab es eine Schwalbe von HSV-Einwechsler Giorgi Gocholeishvili.
Der HSV bleibt sechsmal in Folge ungeschlagen und hat mit 26 Punkten (ein Spiel weniger) sieben Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Mainz mit 22 Punkten hat drei Punkte Abstand. Yussuf Poulsen sagte: „Am Ende ist ein 1:1 in Ordnung.“ Polzin lobte: „Extrem stolz“ auf seine Mannschaft. Es war das Duell des ältesten Trainers Fischer gegen den jüngsten Polzin.