BRB gab bekannt, die Gespräche mit Quadra Capital über den Verkauf von Vermögenswerten der Banco Master beendet zu haben. Die im April getroffene Vereinbarung sah die Übertragung von 15 Milliarden R$ vor.
Die Banco de Brasília (BRB) gab am Freitag (17.) das Ende der Verhandlungen mit dem Vermögensverwalter Quadra Capital bekannt. Die Gespräche betrafen die Übertragung von Vermögenswerten der Banco Master im Wert von 15 Milliarden R$ an einen Quadra-Fonds.
Die im April getroffene Vereinbarung enthielt eine Vorauszahlung zwischen 3 und 4 Milliarden R$, die jedoch nicht geleistet wurde. Laut einer Erklärung der BRB führten Differenzen hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Parameter zum Abbruch der Verhandlungen.
Nach dem Scheitern der Gespräche hat sich die BRB dazu entschieden, diese Vermögenswerte direkt zu verwalten und neu am Markt zu positionieren. Das Institut erklärte, weiterhin über eine solide Liquiditätsposition und operative Kapazität zu verfügen.
Die Bank sieht sich seit dem Erwerb der Master-Portfolios mit einer Krise konfrontiert und muss bis zum 5. August eine Frist der Zentralbank einhalten.