Nach einem Treffen am STF am Dienstag gab Finanzminister Dario Durigan bekannt, dass der Bund den Kreditrahmen des Bundesdistrikts lockern wird, um ein Darlehen des FGC an die BRB in Höhe von bis zu 6,6 Milliarden R$ zu ermöglichen.
Die von Richter Luiz Fux moderierte Schlichtungssitzung dauerte etwa zwei Stunden und umfasste Gouverneurin Celina Leão, BRB-Präsident Nelson Antônio de Souza sowie Vertreter der Zentralbank und der AGU. Die Vereinbarung sieht vor, dass die BRB das Darlehen aufnimmt, welches durch ein Bankenkonsortium sowie durch Rückgarantien des FPE und FPM abgesichert ist, ohne dass eine Bürgschaft des Bundes erfolgt.
Durigan erklärte, der Bund werde den haushaltspolitischen Anpassungsplan des GDF anpassen, der derzeit Kreditgeschäfte auf 900 Millionen R$ begrenzt. „Sobald diese Verhandlung abgeschlossen ist, wird der Bund die Kriterien flexibilisieren“, so der Minister. Die endgültigen Klauseln werden bei einem neuen Treffen festgelegt, das für Donnerstag, den 28. Mai, geplant ist.
Celina Leão bedankte sich für die Unterstützung des Bundes und merkte an, dass die BRB Vermögenswerte im Wert von 4 Milliarden R$ verkauft habe, um die Liquidität zu verbessern. Sie betonte, dass die Ermittlungen zum Skandal um die Banco Master fortgesetzt werden und strafrechtliche Konsequenzen die Verantwortlichen treffen werden. Der DF hatte beim STF Klage eingereicht, um die Capag-C-Rating-Anforderung auszusetzen, die staatliche Garantien blockiert.