Die Abgeordnete Adriana Ventura hat eine Anfrage an den Finanzminister eingereicht, um Details über das kürzlich gestartete Desenrola Brasil 2.0 zu erfahren. Die Gesetzgeberin stellt die Ergebnisse der ursprünglichen Version aus dem Jahr 2023 in Frage.
Die Bundesabgeordnete Adriana Ventura (Novo-SP) hat eine Informationsanfrage an den stellvertretenden Finanzminister Dario Durigan gestellt. Sie fordert Daten zur Anzahl der Begünstigten, zum Volumen der neu ausgehandelten Schulden und zu den Auswirkungen des Programms auf die Ausfallquoten.
Die erste Ausgabe von Desenrola aus dem Jahr 2023 habe laut der Anfrage Schulden in Höhe von 53,2 Milliarden R$ neu verhandelt. Nach dessen Ende stieg der Bestand an Zahlungsausfällen jedoch wieder an, wobei Daten der Zentralbank zeigen, dass für jeden neu verhandelten Real 1,15 R$ an neuen Ausfällen hinzukamen.
Die neue Version greift auf bis zu 23,2 Milliarden R$ aus Fonds wie FGTS und FGO zurück. Das Programm wurde inmitten einer hohen Verschuldung der privaten Haushalte im ganzen Land gestartet.
Ventura bezeichnete die Maßnahme als populistisch und stellte die Verwendung von Mitteln der Arbeitnehmer zur Unterstützung von säumigen Zahlern in Frage.