Der Währungsrat (CMN) hat Correios die Aufnahme eines Darlehens bis zu 8 Mrd. R$ im Jahr 2026 genehmigt, das von der Union abgesichert ist, um den Restrukturierungsplan zu finanzieren. Dies ist ein erster Schritt, der weitere Genehmigungen des Finanzministeriums und der Banken abwartet. Das Unternehmen möchte finanzielle Krisen in der Wahlperiode verhindern.
Der CMN, bestehend aus Finanzminister Fernando Haddad, Planungsministerin Simone Tebet und Zentralbankpräsident Gabriel Galípolo, hat das Kreditlimit für Correios genehmigt, um die Kontinuität des Restrukturierungsplans sicherzustellen. Diese Operation, die im Falle eines Zahlungsausfalls eine Garantie der Union erhält, ist entscheidend, damit das Unternehmen zusätzliche Mittel beschaffen kann. Nach Angaben von Quellen mit Kenntnis der Sache sollen die Ende 2025 über Kredite von Banken wie Banco do Brasil, Caixa Econômica Federal, Bradesco, Itaú und Santander gesicherten 12 Mrd. R$ bis Mitte 2026 reichen. Um den gesamten geschätzten Bedarf von 20 Mrd. R$ —zur Begleichung von Schulden, Förderung der Beteiligung am PDV und Anpassung des Krankenversicherungsplans— zu decken, werden jedoch zusätzliche 8 Mrd. R$ benötigt. Correios-Präsident Emmanoel Rondon erklärte auf einer Pressekonferenz im Dezember, dass das Unternehmen diese Mittel benötige, um seinen Verpflichtungen nachzukommen. Das Unternehmen hat Gespräche mit Finanzinstituten aufgenommen, um das Interesse an einem neuen Geschäft zu prüfen, mit dem Ziel, die Mittel bis Juni zu sichern. Eine Injektion von 6 Mrd. R$ durch die Union bis 2027 wird ebenfalls erwartet, gemäß einer Vertragsbedingung, vorzugsweise 2026, abhängig von der Verfügbarkeit des Bundeshaushalts. Die Darlehensbedingungen wie eine Laufzeit von zehn Jahren und maximalen Kosten von 120 % des CDI werden später festgelegt und vom Finanzministerium genehmigt. Das Finanzministerium wies darauf hin, dass das Haushaltsleitgesetz (LDO) 2026 Ausgaben von bis zu 10 Mrd. R$ für staatliche Unternehmen mit Sanierungsplänen vom Fiskalziel ausschließen erlaubt. Da der genehmigte Betrag 8 Mrd. R$ beträgt, wirken sich diese Ausgaben nicht auf das Primärergebnis aus.