Chilean officials presenting debt authorization documents in Congress
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Regierung beantragt beim Kongress eine zusätzliche Schuldenermächtigung in Höhe von 6,2 Milliarden US-Dollar für 2026

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Die chilenische Regierung hat diese Woche vorgeschlagen, eine gesetzliche Ermächtigung zur Aufnahme von öffentlichen Schulden in Höhe von 6,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 zu beantragen, um gesetzlich vorgeschriebene Ausgaben zu decken.

Der ehemalige Finanzminister Ignacio Briones unterstützte die Initiative in einem Interview mit Radio Duna. Er erklärte, dass der Antrag auf ein Cashflow-Problem sowie ein strukturelles Ungleichgewicht zwischen Ausgaben und Einnahmen zurückzuführen sei. Briones wies darauf hin, dass das aktuelle Ausgabenniveau die Einnahmen systematisch übersteige und die von der Regierung vorgenommenen Kürzungen das Problem zwar eindämmten, aber nicht lösten. Er betonte, dass die Verschuldung eine Konsequenz dieses Ungleichgewichts sowie von der Vorgängerregierung übernommener Verpflichtungen sei. Der Ökonom bekräftigte die Notwendigkeit, neue fiskalische Einnahmequellen zu erschließen und Maßnahmen ohne fiskalische Kosten zu ergreifen, wie etwa die Beschleunigung sektoraler Genehmigungsverfahren und die Regulierung von Online-Wettanbietern, um die derzeit diskutierte Reform zu ergänzen.

Was die Leute sagen

Erste Reaktionen auf X kritisieren den Antrag der Regierung auf zusätzliche Schulden als Widerspruch zu den Sparversprechen, wobei einige die Steuersenkungen für Wohlhabende verantwortlich machen. Die Märkte betrachten den Antrag als negative Überraschung, während neutrale Beiträge auf den fiskalischen Bedarf aufgrund niedrigerer Kupfereinnahmen hinweisen.

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