Bronstein-Paar erreicht berufliche Gleichstellung mit preisnominierten Filmen

Die Filmemacher-Partner Ronald und Mary Bronstein feiern ein Meilenstein-Jahr, beide mit Nominierungen für ihre jüngsten Projekte Marty Supreme und If I Had Legs I'd Kick You. In ihrem ersten gemeinsamen Interview blickt das Paar auf über zwei Jahrzehnte Zusammenarbeit zurück, von frühen Indie-Filmen bis zum aktuellen Ruhm. Unterstützt von A24 zeigen die Filme ihre gemeinsame empathische Erzählweise inmitten persönlicher und beruflicher Herausforderungen.

Karriereanfänge

Ronald Bronstein und Mary Bronstein lernten sich Anfang der 2000er beim Casting für Ronalds Regiedebüt Frownland kennen, wo Mary die Hauptrolle spielte. Sie begannen während der Produktion zu daten, heirateten vor der Premiere 2007 und arbeiteten an Marys erstem Spielfilm Yeast zusammen, den Ronald schnitt. Mit einem Minimalbudget und Freunden wie Josh und Benny Safdie sowie Greta Gerwig realisiert, betonte Yeast Unmittelbarkeit und rohe Emotion. Die frühen Werke des Paares meisterten Indie-Film-Herausforderungen, wobei Frownland gemischte Kritiken erhielt, die von Roger Ebert als „unaufhörlicher Panikattacke“ beschrieben wurden.

Jüngste Erfolge

Nach Jahren von Ronalds Zusammenarbeiten mit den Safdies an Filmen wie Good Time und Uncut Gems und Marys Fokus auf Familie haben beide neue Höhen erreicht. Ronald ist erstmals für die Produktion, Co-Autorenschaft und Co-Schnitt von Marty Supreme nominiert für den Golden Globe, unter der Regie von Josh Safdie. Der in den 1950er Jahren angesiedelte Film mit Timothée Chalamet als fiktivem Tischtennis-Champion Marty Mauser startet am Weihnachtstag 2025 in den Kinos.

Marys If I Had Legs I'd Kick You, ihr erstes Spielfilm seit Yeast, bringt ihr eine Nominierung als beste Regisseurin bei den Spirit Awards. Mit Rose Byrne als Mutter, die mit der pädiatrischen Fütterungsstörung ihrer Tochter kämpft, zieht der Film aus Marys Erfahrungen als Mutter und wurde von Ronald produziert. Beide A24-Produktionen unterstreichen ihren Rückkehr zur beruflichen Gleichstellung, wie Mary bemerkt: „Als wir hörten, dass wir ein Power-Paar sind, waren wir begeistert.“ Ronald ergänzt: „Wir waren wie ein Paar mit Stromausfall bis zu diesem Jahr.“

Geteilte Vision und Herausforderungen

Die Bronsteins teilen eine tiefe Sensibilität und eine angstgetriebene Weltanschauung, die sich auf Empathie für fehlerhafte Individuen konzentriert. Ronald erklärt: „Wenn man sich auf ein Individuum zubewegt... ist es schwer, nicht sein kleines elendes Herz auszuheulen.“ Ihre Filme erkunden männliche und weibliche Perspektiven auf persönliche Kämpfe, oft mit Widerstand in der kommerziellen Industrie. Marys Weg als Regisseurin hatte zusätzliche Hürden und erforderte einen „olympischen Kampf“, um ihre Vision ohne Kompromisse umzusetzen.

Timothée Chalamets unkonventionelle Pressetour für Marty Supreme mit Pop-up-Vorführungen und satirischen Pitches steigert den Hype. Events wie eine New Yorker Vorschau mit Ping-Pong-Helmen und eine orange-thematische Kampagne sollen Publikum für diesen 60-70 Millionen Dollar schwere Indie anziehen. Das Paar verspricht, nie gleichzeitig zu produzieren, um das Familienleben auszugleichen, und unterstreicht die Widerstandsfähigkeit ihrer Partnerschaft.

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