Business Unity South Africa hat seine Vertreter aus dem Vorstand des Unemployment Insurance Fund sowie aus den Strukturen von NEDLAC abgezogen. Dieser Schritt folgt auf jahrelange Bedenken hinsichtlich ineffektiver Governance und einer Abweichung von der ursprünglichen Zweckbestimmung des Fonds.
Business Unity South Africa hat seine Vertreter in der vergangenen Woche aus dem Vorstand des Unemployment Insurance Fund (UIF) und aus NEDLAC abgezogen. Die Organisation begründete dies mit dem wiederholten Nichterreichen der Beschlussfähigkeit bei Sitzungen sowie einem fehlenden Konsequenzmanagement.
Die Leiterin der Abteilung für Sozial- und Arbeitsmarktpolitik bei BUSA, Sanelisiwe Jantjies, erklärte, dass die Probleme bis ins Jahr 2022 zurückreichen. Sie betonte, dass der Rückzug in keinem Zusammenhang mit einem separaten Rechtsstreit über Beschäftigungsquoten stehe.
Das Ministerium für Beschäftigung und Arbeit teilte mit, dass ein fortgesetzter Dialog der beste Weg zu Reformen sei. BUSA beharrt darauf, dass sich der Fonds auf kurzfristige Versicherungsleistungen konzentrieren sollte, anstatt Investitionen im Stil von Risikokapital zu tätigen.