Capcom hat am 2. April die ursprünglichen Spiele Resident Evil 1, 2 und 3 auf Steam veröffentlicht und dabei das Enigma-DRM integriert, ungeachtet der jüngsten Kritik an ähnlichen Implementierungen. Steam-Nutzer berichteten von Leistungsproblemen und Inkompatibilität mit dem Steam Deck. Der Schritt folgt auf die Entfernung desselben DRM-Schutzes aus Resident Evil 4 durch Capcom im letzten Monat.
Capcom hat am 2. April die ersten drei Resident Evil-Spiele auf Steam veröffentlicht. Diese aktualisierten Versionen, die mit moderner Hardware kompatibel sind, enthalten Enigma-DRM, eine Anti-Piraterie-Maßnahme, die bereits zuvor für die Verschlechterung der Performance kritisiert wurde. Laut Berichten, die von IGN zitiert wurden, stellten Steam-Nutzer fest, dass die Spiele auf dem Steam Deck nicht laufen. Die Titel sind Teil des Frühlingsangebots von Capcom und kosten jeweils 5 Dollar, im Vergleich zu 25 Dollar für das Paket auf GOG, wo DRM-freie Versionen bereits seit Langem im Rahmen des GOG Preservation Program erhältlich sind. Capcom sah sich bereits Anfang des Jahres mit ähnlichen Beschwerden konfrontiert, als im Februar Dino Crisis 1 und 2 veröffentlicht wurden, die ebenfalls Enigma-DRM enthielten. Letzten Monat entfernte das Unternehmen den DRM-Schutz aus Resident Evil 4, nachdem Nutzer Framerate-Einbrüche verzeichnet hatten – eine laut Digital Foundry bis zu 20 % schlechtere Performance. Dieser Rückzieher erfolgte, nachdem Besitzer der zuvor veröffentlichten Version feststellen mussten, dass ihre Spiele nach dem Update nicht mehr spielbar waren. Der Publisher hat sich bisher nicht öffentlich zu der Entscheidung geäußert, Enigma-DRM in die Resident Evil-Trilogie zu integrieren. GOG bietet weiterhin dieselben Versionen ohne Einschränkungen an und gewährleistet so die Kompatibilität mit zukünftigen PC-Technologien.