Ein tödlicher Unfall ereignete sich in der Nacht von Montag auf Dienstag in Villeneuve-lès-Béziers, Hérault, als ein hochmotorisiertes Auto mit 256 km/h einen Kreisverkehr verfehlte und gegen einen Baum krachte. Der 19-jährige Fahrer starb, drei Passagiere einschließlich eines Minderjährigen erlitten schwere Verletzungen, sind aber nicht mehr lebensbedrohlich. Ein Video in sozialen Medien deutet auf eine mögliche Verfolgungsjagd hin.
Der Unfall geschah im Dorf Villeneuve-lès-Béziers in der Hérault, als vier junge Leute, darunter ein Minderjähriger, von Béziers nach Sérignan unterwegs waren. Das Fahrzeug, ein hochmotorisiertes Auto mit Schweizer Zulassung, das am Vortag vom 19-jährigen Fahrer mit gültigem Führerschein gemietet worden war, fuhr mit 256 km/h, wie das am Unfallort eingefrorene Tachometer von Beamten der Polizeistation Béziers zeigte. Der Fahrer bremste nicht an der Einfahrt zum Kreisverkehr, der wie eine Rampe wirkte und das Auto 55 Meter weit schleuderte, bevor es fünf Meter über dem Boden gegen einen Baum prallte. Der junge Mann wurde geborgen, starb aber kurz darauf, sodass keine Alkohol- oder Drogen-Tests durchgeführt werden konnten. „Im aktuellen Stadium der Ermittlungen gibt es nichts, was darauf hindeutet, dass er unter dem Einfluss von Toxinen fuhr, insbesondere Lachgas“, teilte die Staatsanwaltschaft Béziers mit. Eine Autopsie ist für den 14. Januar angesetzt. Die drei Passagiere wurden ins Krankenhaus gebracht: zwei in absolutem Lebensgefahr und der Dritte ins Krankenhauszentrum von Béziers. Ihr Zustand hat sich gebessert, sie sind nicht mehr in Lebensgefahr. Die Ermittler fanden ein Video in sozialen Medien, das den Vorfall aus einem zweiten Fahrzeug filmte und auf eine Straßenverfolgung hindeutet. Es wurde eine Untersuchung wegen Gefährdung des Lebens anderer eingeleitet sowie eine wegen Fahren um mehr als 50 km/h über dem Tempolimit, was nun strafbar ist.