Eine junge Frau von etwa 25 Jahren wurde am Mittwochabend in ihrem Fahrzeug in Nizza, Alpes-Maritimes, erschossen. Ein sechs Monate altes Baby im Auto blieb unverletzt. Der Schütze floh auf einem Roller, der verlassen in der Nähe des Bahnhofs gefunden wurde.
Der Vorfall ereignete sich gegen 18 Uhr auf der Avenue Henri-Matisse im Westen der Stadt. Das Opfer, das vermutlich kapverdische Nationalität besitzt, wurde in Herz-Kreislauf-Stillstand gefunden. Die Feuerwehr versuchte vergeblich, sie wiederzubeleben. Laut ersten Ermittlungsdetails floh der Schütze auf einem Zweirad. Der ohne Kennzeichen Roller wurde in einer nahegelegenen Straße bei der Bahnhof entdeckt. Die Polizei fahndet aktiv nach dem Schützen, der Staatsanwalt war am Tatort. Ein Verdächtiger, vermutlich der Eigentümer des Rollers, wurde festgenommen. Es ist unklar, ob er der Schütze ist. Das Fahrzeug des Opfers wies mehrere Einschusslöcher auf. Der Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi (Horizons), teilte auf X seine 'tiefe Erschütterung und großen Zorn nach dem Tod einer jungen Frau, die mit ihrem Baby beschossen wurde, das glücklicherweise unverletzt blieb'. Der lokale Abgeordnete Éric Ciotti (UDR) bezeichnete es als 'absolutes Drama' und hob hervor, dass das Baby 'wunderbarerweise unverletzt' blieb. Er fügte hinzu: 'Nizza darf unter keinen Umständen zu Marseille werden'. Die Behörden untersuchen die Umstände dieses Schusses, der Bedenken bezüglich der Sicherheit in der Gegend aufwirft.