Eine Frau Mitte 50 wurde an Weihnachten in einer Villa in Boden getötet, zwei Personen mit unklaren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der mutmaßliche Täter, ein Mann in den 20ern, wurde bei einer Festnahmeanlage von der Polizei erschossen. Der Vorfall wird als Mord und versuchter Mord untersucht, das Viertel ist schockiert.
Am Weihnachtstag kurz vor Mittag wurden Polizeikräfte zu einer Villa in einem ruhigen Wohngebiet im zentralen Boden wegen eines mutmaßlichen Angriffs gerufen. Am Tatort wurde eine Frau Mitte 50 tot aufgefunden, zwei weitere Personen ins Krankenhaus gebracht. Laut Polizei hatte der mutmaßliche Täter, ein Mann in den 20ern, ein stumpfes Objekt gegen die Opfer verwendet.
Als die Polizei eintraf, um den Mann festzunehmen, entstand eine Situation, die zum Abfeuern wirksamer Schüsse führte. Der Mann starb am Tatort. „Die Polizei traf auf einen festzunehmenden mutmaßlichen Täter. Es entstand dann eine Situation, die zum Abfeuern wirksamer Schüsse führte“, sagt Marie Andersson, Sprecherin der Polizeiregion Nord.
Die Polizei gibt zunächst keine bekannte Verbindung zwischen Täter und Opfern an. „Wir kennen keine frühere Verbindung zwischen dem Mann und den drei Personen am Tatort“, fügt Andersson hinzu. Der Vorfall wird als Mord und versuchter Mord untersucht, während der Polizeischuss separat vom Sonderstaatsanwalt und der Polizeiabteilung für Sonderuntersuchungen geprüft wird.
Nachbarn im idyllischen Villenviertel sind schockiert. „Es fühlt sich furchtbar und beunruhigend an. Weihnachten war gestern, es sollte ein schöner Feiertag sein, und dann passiert das“, sagt Madeleine Ström, die seit sieben Jahren im Gebiet lebt. Ein anderer Nachbar hörte morgens Schreie und später Schüsse: „Zwei Schüsse, ziemlich nah beieinander.“ Das Gebiet ist abgesperrt, die Polizei sucht Zeugenaussagen. Keine Gefahr für die Öffentlichkeit wird eingeschätzt.