Die Regional Autonomous Corporation (CAR) von Cundinamarca hat Indega S.A.S. die Verlängerung der Wassernutzung für drei Quellen in La Calera verweigert und den Durchfluss für die anderen vier Quellen gemäß Resolution 347 von 2026 reduziert. Die Maßnahme zielt darauf ab, Wasser für den menschlichen Konsum angesichts der Klimavariabilität zu sichern. Direktor Alfred Ballesteros Alarcón erläuterte die an den Coca-Cola-Abfüller gestellten Bedingungen.
Die CAR von Cundinamarca erließ am 14. April 2026 die Resolution 347, die sich mit dem Antrag der Indega S.A.S. (Industria Nacional de Gaseosas S.A.S.) auf Verlängerung der Wasserentnahme aus sieben Quellen in La Calera befasst.
Die Verlängerung für die Quellen fünf, sechs und sieben wurde abgelehnt. Für die Quellen eins, zwei, drei und vier wurde der Durchfluss von 3,23 auf 1,9 Liter pro Sekunde reduziert und die Genehmigung auf fünf statt zehn Jahre begrenzt, erklärte Generaldirektor Alfred Ballesteros Alarcón.
Die Entscheidung folgte auf über ein Jahr technischer Studien, einschließlich hydrologischer Modellierungen, hydrogeologischer Analysen und Wasserbilanzen unter verschiedenen Klimaszenarien. Der Prozess umfasste öffentliche Anhörungen sowie Beiträge von lokalen Behörden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Aufsichtsgremien auf Ersuchen des Umweltministeriums.
Indega muss Anforderungen erfüllen, wie etwa den Erwerb und die Wiederherstellung von über 53 Hektar Páramo- und hochandinen Ökosystemen, die Durchführung eines Umwelterziehungsplans, den Bau eines alternativen kommunalen Aquäduktsystems sowie die Installation einer Durchflussüberwachung in Echtzeit. „Bei einem extremen hydrometeorologischen Ereignis oder dem El-Niño-Phänomen wird die Konzession sofort ausgesetzt“, erklärte Ballesteros.
Ballesteros merkte an, dass die Resolution einen Maßstab für die Lösung sozio-ökologischer Konflikte unter Verwendung wissenschaftlicher Kriterien angesichts des Klimawandels setze.