Zum Weltwassertag 2026 unter dem Motto 'Wasser und Geschlecht' erweist sich verantwortungsbewusstes Wassermanagement als globale Herausforderung. Im kolumbianischen Departement Huila setzen Unternehmen wie die Industria de Harinas Cárnicas del Huila S.A.S. (IHCH) angesichts des Drucks in wasserreichen Gebieten auf Praktiken der Wiederverwendung und Rezirkulation.
Weltweit haben laut globalen Zahlen über 2,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser und 3,6 Milliarden Menschen keine angemessene sanitäre Versorgung. Die Krise geht über die reine Knappheit hinaus und beeinträchtigt die Geschlechtergerechtigkeit, da Frauen und Mädchen stundenlang Wasser holen müssen, was Bildung und Erwerbsarbeit behindert. In städtischen Gebieten fungieren Abwasserreinigungsanlagen (PTAR) als 'Nieren' der Stadt, um Abfälle zu filtern und die Verschmutzung von Flüssen und Meeren zu verhindern. In Huila, das für die Fischzucht und als Quelle des Magdalena-Flusses von entscheidender Bedeutung ist, ist das Gleichgewicht zwischen Wirtschaft und Umweltschutz unerlässlich. Die IHCH, geleitet von Dr. Marta Lucía Garavito, nutzt ein integriertes Modell, das Wiederverwendung, Rezirkulation, fortschrittliche Filterung, Regenwassernutzung und Solarenergie umfasst. Diese Methoden fördern die Kreislaufwirtschaft, senken den Wasserfußabdruck und verwalten Aquakultur-Nebenprodukte. Die Ansätze stehen im Einklang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung zu sauberem Wasser, sanitärer Versorgung, Geschlechtergleichstellung und Klimaschutz. Der Artikel fordert Technologie, Umwelterziehung und öffentlich-private Partnerschaften für mehr Nachhaltigkeit.