Das chilenische Ministerium für öffentliche Arbeiten (MOP) unterzeichnete am Sonntag die Vergabe eines neuen ländlichen Sanitärdienstes in San Ignacio, Ñuble, der 281 Familien mit kontinuierlichem Trinkwasser versorgen wird. Das Projekt ist Teil von sieben laufenden Bauvorhaben, die 444 ländliche Haushalte in der Region erreichen. Seremi Luis Carrasco bezeichnete den Fortschritt als eine konkrete Veränderung im Leben der Menschen.
Der Seremi des MOP in Ñuble, Luis Carrasco, unterzeichnete die Vergabe für das Bauprojekt des ländlichen Sanitärdienstes (SSR) Montaña Garay in San Ignacio durch die Direktion für Wasserbau (DOH). Der Verwaltungsprozess befindet sich derzeit zur Prüfung beim Rechnungshof. Die Maßnahme wird die bisherige Versorgung durch Tankwagen durch eine stabile Dienstleistung für 281 Familien ersetzen.
"Dies ist ein konkreter Fortschritt, der das Leben der Menschen verändert. Wir bringen Würde in ländliche Gebiete, die jahrelang auf eine definitive Lösung gewartet haben. Der Zugang zu Trinkwasser darf nicht von Notfällen abhängen, sondern muss ein garantiertes Recht sein. Deshalb setzen wir die Anweisungen unseres Ministers Martín Arrau und des präsidentschaftlichen Delegierten Diego Sepúlveda um, nach denen Straßen und der Zugang zu Trinkwasser Priorität haben", erklärte Carrasco.
Das MOP führt derzeit sieben SSR-Projekte in Ñuble in Gemeinden wie Ñiquén, Bulnes, Coihueco und San Ignacio für 444 Familien durch. Dies ergänzt die bestehenden 255 Systeme unter der DOH, die 56.738 Familien in der Region versorgen.
Für das Jahr 2026 umfasst der Plan sechs neue SSR für 1.172 Familien mit einer Investition von fast 10 Milliarden Pesos sowie Erweiterungen bei acht Systemen für weitere 1.062 Haushalte. Insgesamt ist die Trinkwasserversorgung für 2.678 Familien geplant. "Dieses Projekt ist Teil eines umfassenderen Plans für das Jahr 2026 [...], der bis zum Ende des ersten Semesters 444 neuen Familien das lebensnotwendige Element bringen wird", sagte der regionale DOH-Direktor Alfredo Ávila.
Der präsidentschaftliche Delegierte von Ñuble, Diego Sepúlveda, erklärte: "Wir investieren nicht nur in Infrastruktur, sondern in territoriale Gerechtigkeit, Gesundheit und Entwicklung für Tausende von Familien in Ñuble."