Die Superintendencia de Servicios Públicos Domiciliarios (Superservicios) hat mit einer umfassenden Evaluierung der Empresas Públicas de Medellín (EPM) begonnen, um deren finanzielle, technische und administrative Leistung in den Bereichen Wasser, Abwasser, Energie und Gas zu überprüfen. Die Prüfung unter der Leitung von Superintendent Felipe Durán zielt darauf ab, die Einhaltung der Vorschriften zu verifizieren und die Rechte der Nutzer zu schützen. Dies folgt auf ein günstiges Urteil für EPM in einem Rechtsstreit über Subventionen.
Die Superintendencia de Servicios Públicos Domiciliarios unter der Leitung von Felipe Durán bestätigte den Beginn einer umfassenden Prüfung von EPM. Die Evaluierung deckt die Bereiche Wasserversorgung, Abwasser, Energie und brennbare Gase ab und zielt darauf ab, "die Einhaltung der geltenden Vorschriften und anwendbaren Regulierungsrahmen für öffentliche Versorgungsleistungen zu verifizieren", wie die Behörde mitteilte. Bei den Wasserdienstleistungen wird das operative, technische und ökologische Management überwacht, um sicherzustellen, dass die Infrastruktur den geforderten Standards entspricht. Bei Energie und Gas werden Kontinuität, Qualität, Sicherheit, Tarifkalkulationen, Investitionspläne sowie Maßnahmen gegen das für Ende des Jahres erwartete El-Niño-Phänomen bewertet. Auch der Fortschritt bei den ausstehenden Erzeugungseinheiten von Hidroituango und der Nutzerservice, einschließlich der Bearbeitung von Beschwerden (PQR) und der Anwendung der Sozialschichten (Strata), stehen auf dem Prüfstand. Die Prüfung folgt auf ein Schiedsspruchurteil im März 2025 zugunsten von EPM bezüglich ausstehender staatlicher Subventionen. Daraufhin forderte Bergbau- und Energieminister Edwin Palma Inspektionen bei EPM. Der Bürgermeister von Medellín, Federico Gutiérrez, Vorsitzender des EPM-Verwaltungsrats, bezeichnete dies als "politische Vergeltungsmaßnahme und Machtmissbrauch" durch Präsident Gustavo Petro und erklärte, dass das Unternehmen vorbereitet sei und die Vorschriften einhalte.