Die kolumbianische Generalstaatsanwaltschaft (Procuraduría General de la Nación) hat den Sonderintervenienten von Asmet Salud EPS, Lain Eduardo López Martínez, wegen angeblicher Verschlechterung der Gesundheitsdienste vorläufig für drei Monate suspendiert. Mit diesem Schritt werden auch Ermittlungen gegen frühere Interventen eingeleitet. Vorausgegangen waren präventive Besuche, bei denen eine Zunahme von Beschwerden und finanziellen Problemen festgestellt wurde.
Die kolumbianische Generalstaatsanwaltschaft (Procuraduría General de la Nación) hat Lain Eduardo López Martínez, den derzeitigen Sonderintervenienten von Asmet Salud EPS S.A.S., wegen angeblicher Verschlechterung der Gesundheitsdienstleistungen für die Nutzer vorläufig für drei Monate suspendiert. Der Delegierte der Verwaltungsaufsicht leitete außerdem seit 2023 Disziplinaruntersuchungen gegen frühere Interventen ein: Luis Carlos Gómez Núñez, Rafael Joaquín Manjarrés González, Javier Ignacio Cormane Fandiño, Gloria Libia Polanía Aguillón und Raúl Andrés Munévar. Die Untersuchungen zielen darauf ab, festzustellen, ob diese Beamten während der von der Superintendencia Nacional de Salud angeordneten Zwangsintervention ihre Pflichten verletzt haben. Bei den Präventivbesuchen wurde ein Anstieg von Petitionen, Beschwerden, Klagen und Vorschlägen (PQRS), Tutela-Aktionen und Missachtungen festgestellt. Weitere Untersuchungen zielen auf den finanziellen Niedergang des EPS ab, einschließlich gestiegener Schadensquoten, unregelmäßiger Vertragsabschlüsse, Verbindlichkeiten und einer Verringerung der Vermögenswerte, des Eigenkapitals sowie der technischen und administrativen Bedingungen. Die Einrichtung betreut 1.585.721 Mitglieder, 96 % davon im Rahmen des subventionierten Systems, die angeblich eine unsichere und ineffiziente Versorgung erhalten. Die Aufsichtsbehörde hat Prüfungen angeordnet, um diese Fragen zu klären.