Carlos Bolsonaro kündigt Teilnahme am Marsch von Nikolas Ferreira an

Stadtrat Carlos Bolsonaro hat angekündigt, sich der Freiheitswanderung anzuschließen, die Abgeordneter Nikolas Ferreira organisiert und die von Paracatu (MG) nach Brasília führt, um gegen die Inhaftierung von Jair Bolsonaro und den Beteiligten an den Ereignissen vom 8. Januar 2023 zu protestieren. Die Mobilisierung, etwa 200 km lang, begann am Montag (19/1) und soll am Sonntag (25/1) in der Hauptstadt eintreffen. Mehrere andere PL-Politiker versprechen, sich dem Event anzuschließen.

Am Montagabend (19/1) kündigte der Rio-de-Janeiro-Stadtrat Carlos Bolsonaro (PL) in sozialen Medien an, Santa Catarina zu verlassen, um sich dem ‚Freiheitsmarsch‘ des Bundesabgeordneten Nikolas Ferreira (PL-MG) anzuschließen. Die Veranstaltung begann in Paracatu im Norden von Minas Gerais und führt entlang der BR-040 nach Brasília, wobei mehr als 200 km – nach einigen Schätzungen rund 240 km – zurückgelegt werden. Die Ankunft ist für Sonntag (25/1) geplant, wenn Nikolas eine Demonstration in der Bundeshauptstadt erwartet. Die Mobilisierung protestiert gegen die Inhaftierung des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro (PL), der vom Supremo Tribunal Federal (STF) zu 27 Jahren und 3 Monaten Haft verurteilt wurde, sowie gegen die Rechtslage der Inhaftierten im Zusammenhang mit den putschähnlichen Akten vom 8. Januar 2023 in Brasília. Nach einigen Stunden Marsch teilte Nikolas Ferreira Bilder seiner Füße und berichtete von Kopfschmerzen, setzte die Strecke jedoch nahe der Grenze zwischen Minas Gerais und Goiás fort. Neben Carlos Bolsonaro sind bestätigte Teilnehmer der Bundesabgeordnete André Fernandes (PL-CE), der Nikolas bereits in Minas Gerais getroffen und ein Video ihrer Umarmung gepostet hat; Gustavo Gayer (PL-GO); Zé Trovão (PL-SC); Carlos Jordy (PL-RJ); sowie die Stadträte Lucas Pavanato (PL-SP) und Fernando Holiday (PL-SP). Andere Politiker versprechen ebenfalls, sich diese Woche der Route anzuschließen. Nikolas beschrieb die Initiative in einem offenen Brief als keine ‚Silberkugel‘, sondern als Solidaritätsgeste.

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