In einer Meinungsspalte vom 23. Dezember 2025 reflektiert die kolumbianische Kolumnistin Carmiña Navia Velasco über ein Jahr voller Gewalt und Komplexitäten in Kolumbien und der Welt, wählt aber den Fokus auf Dankbarkeit gegenüber jenen, die Hoffnung und Solidarität aufrechterhalten.
Die Kolumne „Agradeciendo el año“, unterzeichnet von Carmiña Navia Velasco, erscheint auf dem Portal Occidente.co zum Jahresende 2025. Die Autorin beschreibt das Jahr als ereignisreich und komplex, mit zahlreichen Fällen von Gewalt, Missbräuchen und Unehrlichkeiten nicht nur in Kolumbien, sondern weltweit, das auf schwierige Zeiten zusteuert.
Navia Velasco wählt jedoch eine hoffnungsvolle Perspektive. Sie hebt die „permanenten Korridore der Liebe und Solidarität“ hervor, die das Leben auf dem Planeten erhalten. Sie zählt zentrale Beiträge auf: Mütter, die Nächte durchwachen, um ihre kleinen Kinder zu betreuen, Gesundheitspersonal, das rund um die Uhr Solidarität leistet und „permanente Auferstehungen“ durch Liebe bewirkt, sowie Frauen, die Liebe in ihren Familien bewahren.
Sie dankt ferner Wissenschaftlern und Pädagogen, die zukünftige Generationen vorbereiten, Freunden und Nachbarn, die mit Zärtlichkeit unterstützen, und jenen, die die Erde wie eine nährende Mutter pflegen. Sie erwähnt Führer, die sich der Gerechtigkeit widmen, ehrliche Politiker, die bürgerliche Einheit fördern, Regierungen, die das Gemeinwohl mit radikaler Ehrlichkeit anstreben, und Kommunikatoren, die über die Nachrichten hinaus bilden.
Die Liste umfasst Künstler und Dichter, die Sensibilitäten wecken, spirituelle Führer, die Wege zur Wahrheit ohne Moralismus öffnen, und Tausende anonymer Menschen, die täglich Liebe weben. „Für all sie danken wir in diesem Jahr für das, was wir erhalten haben“, schließt sie ab, wünscht frohe Feiertage und verspricht, im Januar fortzufahren.