CGT organisiert bundesweiten Marsch und Strategieplan ohne Termin für einen Generalstreik

Die Confederación General del Trabajo kündigte einen gemeinsamen Aktionsausschuss sowie einen großen bundesweiten Marsch mit anderen Sektoren an, ohne jedoch ein Datum für einen landesweiten Streik gegen die Politik von Javier Milei festzulegen.

Die Gewerkschaftszentrale traf die Entscheidung nach einer mehr als vierstündigen Sitzung des Consejo Directivo. Triumvir Jorge Sola erklärte, das Ziel sei es, einen Kampfplan zu erstellen, der zu einem Generalstreik mit Mobilisierung führt, wobei das Datum jedoch taktischen und strategischen Kriterien folgen werde. Sola wies die Bezeichnung eines „französischen Streiks“ zurück und stellte klar, dass die Strategie darauf abziele, gewerkschaftliche Organisationen, Menschen mit Behinderungen, Universitätsmitarbeiter, Gesundheitsprofis und Rentner einzubinden. Die CGT wird zudem ihre regionalen Gremien sowie eine Vollversammlung der Generalsekretäre einberufen. Die Ankündigung ist Teil der Fortführung von Aktionen, die vor mehr als zwei Jahren begannen und bereits vier Generalstreiks sowie mehr als fünfzehn Mobilisierungen umfassten. Darüber hinaus bezeichnete die CGT das offizielle Projekt zu den Gläubigern, die nicht am Umschuldungsprozess teilgenommen haben (Holdouts), als verfassungswidrig.

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