Das Arbeitsministerium kündigte an, am 20. Juli ein neues Arbeitsstatut einzureichen, das das materielle Arbeitsgesetzbuch von 1950 ersetzen soll. Minister Antonio Sanguino machte diese Ankündigung während einer Anhörung in Bogotá.
Die Ankündigung erfolgte am 26. Mai während einer öffentlichen Arbeitsanhörung im Hauptsitz der Asociación Distrital de Trabajadores y Trabajadoras de la Educación im Süden von Bogotá. Anwesend waren Vizeministerin Sandra Muñoz, Gewerkschaftsführer sowie Bürger.
Sanguino erklärte, dass diese Anhörungen es den Arbeitnehmern ermöglichen, ihre Rechte mit dem Ministerium zu erörtern und Prioritäten bei Arbeitskonflikten festzulegen. Gruppen wie CUT, CTC und ADE hoben die Arbeitsreform sowie die Rentenreform hervor.
Die CGT brachte Fälle mutmaßlicher Verletzungen von Arbeitnehmerrechten vor. Das Ministerium sicherte zu, Inspektionen durchzuführen und gegebenenfalls Sanktionsverfahren einzuleiten. Sanguino bekräftigte, dass das Ministerium die kolumbianischen Arbeitnehmer vertritt.