Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den ehemaligen Bürgermeister von Villavieja, Raúl Arturo Ramírez Olaya, erhoben, weil er Immobilien der Ferrocarriles Nacionales de Colombia im Jahr 2013 als herrenlos deklariert hatte. Der ehemalige Amtsträger wies die Vorwürfe des Prozessbetrugs und der Erlangung eines falschen öffentlichen Dokuments zurück.
Die Anhörung zur Anklageerhebung fand am 9. Juli 2026 vor dem zehnten kommunalen Strafrichter von Neiva statt. Staatsanwalt Alirio Cordero erklärte, dass Ramírez Olaya am 7. März 2013 die öffentliche Urkunde 433 ausstellte, um 16 Immobilien als kommunales Vermögen zu erklären und sie später für den sozialen Wohnungsbau an Bewohner zu übertragen.
Das Land gehörte ursprünglich der Ferrocarriles Nacionales de Colombia und später deren Sozialhaftungsfonds. Der Staatsanwalt listete die Adressen und Größen der einzelnen Immobilien in Villavieja, Huila, auf und erklärte, dass der ehemalige Bürgermeister deren tatsächliche Eigentumsverhältnisse kannte.
Der Verteidiger Héctor Andrés Gutiérrez wies die Anschuldigungen zurück. Er sagte, die Dokumente seien original und die erhobenen Vorwürfe seien nicht zutreffend. Ramírez Olaya wird versuchen, seine Unschuld vor Gericht zu beweisen.