Die Generalkontrolleurin der Republik, Dorothy Pérez, erschien vor dem Wohnungsausschuss der Abgeordnetenkammer, um den Abschlussbericht Nr. 421 zu den Grundstückskäufen des Ministeriums für Wohnungswesen und Städtebau während der Amtszeit von Carlos Montes zu erläutern.
Pérez stellte klar, dass der Rechnungshof den Bericht nicht an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet habe, da keine Beweise für eine Straftat gefunden wurden. Die Beamtin spezifizierte, dass die Behörde lediglich administrative und zivilrechtliche Verantwortlichkeiten untersucht und man das Ergebnis des laufenden Verwaltungsverfahrens abwarten müsse. Die Sitzung konnte aufgrund mangelnder Einstimmigkeit nicht verlängert werden, weshalb der Minister für Wohnungswesen und Städtebau, Iván Poduje, seine Präsentation nicht halten konnte. Poduje kritisierte die investierte Zeit und die Ressourcen und merkte an, dass er einen Bericht über schwerwiegende Unregelmäßigkeiten vorbereite, die aus dem Bericht des Rechnungshofs hervorgegangen seien. Poduje erklärte, dass das ministerielle Dokument „sehr gravierende Mängel in der öffentlichen Politik, doppelte Teams und völlig irrationale Käufe“ aufzeigen werde.