Chile verzeichnete im Oktober 2025 einen Rekord bei der Goldproduktion mit 4.347 Kilo Feingold, dem besten Monat seit 2012. Der Jahresstand bis zu diesem Monat betrug 36.208 Kilo, ähnlich wie 2015 und 27 % höher als 2024. Dieser Anstieg wird durch Projekte wie Salares Norte und günstige Metallpreise getrieben.
Im Oktober 2025 erreichte die Goldproduktion Chiles 4.347 Kilo Feingold und markierte damit das beste Ergebnis für diesen Monat seit 2012, laut Bericht der Chilenischen Kupferkommission (Cochilco). Dieser Meilenstein fällt in eine Phase hoher Metallpreise, die am 20. Oktober an der London Metal Exchange einen Rekord von 2.338,25 US-Dollar pro Unze erreichten.
Der Jahresstand bis Oktober beläuft sich auf 36.208 Kilo Feingold, nahe den 36.286 Kilo aus dem Jahr 2015 und einen Anstieg um 27 % gegenüber dem Vorjahr. Wichtige Projekte wie Salares Norte von Gold Fields und die Hochfahrphase bei La Coipa von Kinross haben maßgeblich zu diesem Zuwachs beigetragen, ebenso wie Anreize, mehr Gold als Nebenprodukt der Kupferförderung aufgrund attraktiver Preise zu gewinnen.
Zudem stellte Chile einen weiteren Rekord bei Silber auf, mit 122.310 Kilo im Oktober, dem besten Monatswert 2025 und seit 2020. Der Jahressilberstand erreicht 1.076.700 Tonnen, ein Anstieg um 9,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Auch Silberpreise waren günstig und erreichten am 17. Oktober in London 51,100 US-Dollar pro Unze sowie am 11. Dezember am Comex 63,929 US-Dollar.
Daniela Desormeaux, Expertin für Mineralien und Ökonomin bei Cesco, erklärt: «Es gibt einen günstigen Branchenkontext für Gold auf internationaler Ebene. Im Gegensatz zu anderen Rohstoffen reagiert sein Verhalten hauptsächlich auf globale makroökonomische und finanzielle Faktoren.» Sie fügt hinzu, dass die Nachfrage von Investoren und Zentralbanken die Rolle des Goldes als Wertaufbewahrungsmittel gestärkt hat, insbesondere bei stabilisierenden Realzinsen und einem schwächeren Dollar.
Weltweit rangiert Chile auf Platz 25 in der Goldproduktion, hinter Ländern wie China, Russland und mehreren in Lateinamerika wie Mexiko und Peru. Gold und Silber werden größtenteils als Nebenprodukte der Kupferförderung gewonnen, doch hohe Preise machen Primärprojekte rentabel.