Das Projekt zum nationalen Wiederaufbau hat in dieser Woche seinen Gesetzgebungsprozess abgeschlossen und beinhaltet unter anderem Unternehmenssteuersenkungen, eine Reintegration sowie eine Steuerstabilitätsklausel.
Die von der Regierung José Antonio Kast vorangetriebene Initiative hat das parlamentarische Verfahren beendet und setzt damit einen Schlusspunkt unter die Steuerreform der zweiten Amtszeit von Michelle Bachelet. Sie umfasst eine schrittweise Senkung des Unternehmenssteuersatzes auf 23 Prozent, eine vollständige Reintegration des Systems sowie einen Stabilitätsmechanismus für 10 bis 20 Jahre für neue Investitionen.
Einundzwanzig Senatoren der Opposition reichten vor dem Verfassungsgericht eine Klage gegen die Stabilitätsklausel ein, mit der Begründung, sie schränke die steuerpolitischen Befugnisse künftiger Regierungen ein. Santiagos Bürgermeister Mario Desbordes begrüßte die Kompensationsformel für Gemeinden im Zusammenhang mit der Befreiung von der Grundsteuer für Senioren über 65 Jahren.
Finanzminister Jorge Quiroz leitete den Gesetzgebungsprozess. Regierungskreise gaben an, dass zur Umsetzung zwischen 25 und 30 Rundschreiben und Resolutionen vorbereitet werden, die sich insbesondere auf Spenden und die Rückführung von Kapital konzentrieren.