Der chilenische Senat stimmt diesen Mittwoch um 15:00 Uhr im Detail über den Gesetzentwurf zum Wiederaufbau und zur wirtschaftlichen Reaktivierung ab. Die Regierung versucht, inmitten laufender Verhandlungen mit Verbündeten und Fragen an die Minister die notwendige Unterstützung zu sichern.
Innen- und Regierungsminister Claudio Alvarado forderte die PPD-Senatoren auf, die mit der Exekutive getroffene Vereinbarung zu unterstützen. Er hob den Zuschlag von 1,5 % auf Investitionen im Rahmen der steuerlichen Unveränderlichkeit hervor, der im stabilen Zustand zusätzliche 750 Millionen US-Dollar für die Kommunen generieren würde. Alvarado verteidigte Finanzminister Jorge Quiroz nach dem Rückzug eines Hinweises zur Körperschaftsteuer. Er erklärte, es habe sich um ein Missverständnis gehandelt und „Minister Quiroz wird niemals in böser Absicht handeln“. Auch Segpres-Minister José García Ruminot stellte sich hinter Quiroz und schloss Kürzungen bei der Kraftstoffsteuer aus haushaltspolitischen Gründen aus. Der unabhängige Senator Matías Walker äußerte Bedenken hinsichtlich der Entschädigung des Gemeinsamen Kommunalfonds aufgrund der Grundsteuerbefreiung für Personen über 65 Jahre. Die Opposition bestätigte, dass sie den Verfassungsgerichtshof wegen der steuerlichen Unveränderlichkeit und Umweltfragen anrufen werde. Die Exekutive versprach für nächste Woche Dringlichkeit für einen von der PDG unterstützten Gesetzentwurf zu Medikamenten und Windeln.