Die Cop30 in Belém betonte, eine Konferenz für Städte zu sein, verzeichnete aber keine Fortschritte in der städtischen Agenda in formellen Entscheidungen. Trotz intensiver Mobilisierungen subnationaler Netzwerke und Einrichtungen wie UN-Habitat wurden Städte aus zentralen Texten ausgeschlossen. Diese Lücke spiegelt die Trägheit im multilateralen Klimasystem wider.
Die Cop30 in Belém endete ohne formelle Verpflichtungen zur Urbanisierung, obwohl fast 60 % der Weltbevölkerung in Städten leben, die Treibhausgasemissionen, Vulnerabilitäten und Klimaschutzlösungen konzentrieren. Die brasilianische Regierung und die Konferenzpräsidentschaft propagierten den Slogan „Cop für Städte“, unterstützt von Netzwerken wie ICLEI, C40 Cities, GCoM, CGLU und FMDV, die Bürgermeister, Gouverneure und Zivilgesellschaft im ganzen Jahr 2025 mobilisierten.
Die LGMA koordinierte einen Brief an den UN-Generalsekretär, um Klimaschutzagenden und städtische Agenden zu verknüpfen. Das Local Leaders Forum in Rio de Janeiro, gesponsert von der Bloomberg-Philanthropie, hob die Notwendigkeit der Umsetzung in Städten hervor. Brasilianische Gouverneure überreichten einen Brief an den Konferenzpräsidenten und Lula und warnten, dass die Ausgrenzung städtischer und subnationaler Agenden ein negatives Signal wäre. Das Higher Education Network of Networks, von Cambridge und Toronto mitgeleitet, stellte fest, dass es keine Umsetzung ohne Städte gibt. UN-Habitat verband Klimawissenschaft und städtische Politiken, während CitiesIPCC den IPCC dazu brachte, einen Bericht über Städte und Klima für 2027 zu genehmigen.
Das „Belém-Paket“, einschließlich der Mutirão-Entscheidung, gerechter Übergang, Finanzierung, Verlust und Schaden, erwähnte keine mehrstufige Governance oder städtische Lokalisation von NDCs. Städte tauchten nur in generischen Präambeln und freiwilligen Aktionen auf. Minister räumten ein, dass die meisten Emissionen aus Städten stammen und NDCs von kommunaler Ebene abhängen, doch die überladene Agenda verhinderte Fortschritte. Das UNFCCC-System mit starren Mandaten behandelt Städte als Objekt, nicht als normativen Akteur.
Trotz des Scheiterns zeigen die Mobilisierungen die Diskrepanz zwischen lokalen Aktionen und globalen Normen. Vorschläge umfassen städtische Komponenten in NDCs, Reform der multilateralen Banken zur Finanzierung Subnationaler (die weniger als 15 % der Mittel erhalten) und nationale Mandate für regulatorische Aktualisierungen. In São Paulo können 440 km² Dächer Terawattstunden Energie oder Nahrung erzeugen. Der Billings-Stausee mit 100 km² könnte schwimmende Solaranlagen aufnehmen. Lula schlug einen Klimarat im Rahmen der UN-Reform vor, um Ziele, Finanzierung und Territorien zu verknüpfen.