Der Congress of South African Trade Unions hat die Regierung aufgefordert, im bevorstehenden State of the Nation Address von Präsident Cyril Ramaphosa den Kampf gegen Gewaltkriminalität zu priorisieren. Der Verband betont die Notwendigkeit stärkerer Führung in Strafverfolgung und Justizsystemen. Dies geschieht vor dem SONA, das am 12. Februar 2026 in Kapstadt geplant ist.
Während sich Südafrika auf die State of the Nation Address 2026 vorbereitet, hat der Congress of South African Trade Unions (Cosatu) betont, dass der Kampf gegen Gewaltkriminalität ein zentrales Thema sein sollte. Präsident Cyril Ramaphosa wird die SONA vor einer gemeinsamen Sitzung der Nationalversammlung und des Nationalrats der Provinzen im Kapstadter Rathaus am Donnerstag, den 12. Februar 2026, um 19:00 Uhr halten. Cosatus Parlamentskoordinator Matthew Parks hob die Dringlichkeit entschlossenen Handelns hervor. Er erklärte, dass das Land nicht weiterhin Kriminelle milde behandeln oder Gewalt normalisieren dürfe, insbesondere in Arbeiterquartieren. Parks plädierte für einen „aggressiven Marshallplan“ unter Ramaphosas Führung, der den South African Police Service (SAPS), die National Prosecuting Authority (NPA) und die Justiz stärkt. Wichtige Maßnahmen umfassen starke Führung, Besetzung kritischer Vakanzstellen, Rekrutierung spezialisierter Fähigkeiten, Beseitigung korrupter Elemente und erhebliche Investitionen. Parks zog Parallelen zur nationalen Reaktion während der COVID-19-Pandemie und argumentierte, dass eine ähnliche Mobilisierung von Ressourcen und gesellschaftliche Beteiligung essenziell sei, um den „Krieg“ gegen das Verbrechen zu gewinnen. Dieser Aufruf unterstreicht anhaltende Bedenken hinsichtlich der Sicherheit in Südafrika, wo gewalttätige Vorfälle ein drängendes Problem für Gemeinschaften und die Wirtschaft darstellen.