Der Kongress der südafrikanischen Gewerkschaften (Cosatu) hat die Regierung aufgefordert, die Bemühungen gegen den Verkauf illegaler Waren und Zollbetrug zu intensivieren. Die Organisation begrüßte das Engagement von Präsident Cyril Ramaphosa in seiner Rede zur Lage der Nation, hob jedoch die schweren Risiken für Jobs und Branchen hervor. Cosatu betonte die Priorisierung des Zollbetrugs wegen seiner Auswirkungen auf die Fertigungssektoren.
Der Kongress der südafrikanischen Gewerkschaften (Cosatu) hat die Regierung aufgefordert, stärkere Maßnahmen gegen den Handel mit illegalen Waren und damit verbundenem Zollbetrug in Südafrika zu ergreifen. In einer Stellungnahme nach der Rede zur Lage der Nation von Präsident Cyril Ramaphosa drückte Cosatu seine Unterstützung für das Versprechen des Präsidenten aus, das Problem anzugehen. Allerdings betonte es, dass das anhaltende Problem eine erhebliche Gefahr für Beschäftigungschancen, lokale Unternehmen, Lieferketten und das Gemeinwohl darstellt. Darüber hinaus untergräbt es das System der Lastersteuern, das den Konsum schädlicher Produkte reduzieren soll. Cosatu wies darauf hin, dass Zollbetrug besonders Sektoren wie Textilien, Schuhindustrie, Leder, Möbel, Reifen und diverse andere Fertigungsbereiche geschadet hat. Der Gewerkschaftsbund forderte eine sofortige Priorisierung dieser Herausforderungen, um die Wirtschaft und öffentliche Gesundheitsmaßnahmen zu schützen. Dieser Aufruf erfolgt vor dem Hintergrund umfassenderer Sorgen um die wirtschaftliche Stabilität und die Durchsetzung von Regulierungen im Land.