Spirituosenhändler warnen: Steuererhöhung befeuert illegalen Alkohol

Spirituosenhändler in Südafrika äußern Bedenken, dass eine geplante Erhöhung der Alkoholsteuern ihren Geschäften schaden und den illegalen Alkoholhandel ankurbeln könnte. Das Finanzministerium plant, die Verbrauchsteuern im Finanzjahr 2025/26 zu erhöhen, um Alkoholmissbrauch zu bekämpfen. Branchenführer argumentieren, dass höhere Preise allein Konsumprobleme nicht lösen und Verbraucher zu illegalen Alternativen treiben könnten.

Spirituosenhändler im ganzen Land äußern sich energisch gegen den Vorschlag des Finanzministeriums, die Verbrauchsteuern auf Alkohol im Finanzjahr 2025/26 zu erhöhen. Die Maßnahme soll Alkoholmissbrauch eindämmen, doch Händler warnen, dass sie legale Unternehmen ruinieren und das Problem des illegalen Alkohols verschärfen könnte.  nnOupa Mthombeni, Präsident der Concerned Tshwane Liquor Traders Association, betonte, dass die Branche zwar verantwortungsvolle Praktiken unterstützt, Steuererhöhungen aber keine Kernprobleme lösen würden. „Wir wollen nicht, dass Spirituosenhändler Alkohol an Minderjährige verkaufen; wir wollen nicht, dass sie an Betrunkene verkaufen; wir wollen nicht, dass sie an schwangere Frauen verkaufen. Das sind die Probleme, an denen wir arbeiten. Aber durch die Erhöhung (der Steuern) wird unser Geschäft als Spirituosenhändler auch getötet, wissen Sie“, sagte Mthombeni.  nEr hob die wachsende Präsenz von illegalem Alkohol hervor und bemerkte: „Es gibt illegalen Alkohol, der in Südafrika wie Pilze aus dem Boden schießt, und die Leute werden ihn kaufen, weil der richtige Alkohol sehr teuer ist.“ Mthombeni forderte Zusammenarbeit mit Regierung und Strafverfolgungsbehörden, um den illegalen Handel anzugehen, anstatt sich allein auf Preiserhöhungen zu verlassen.  nSibani Mngadi, Direktor für Unternehmensbeziehungen bei Diageo, stimmte diesen Ansichten zu und plädierte für einen multidisziplinären Ansatz gegen Alkoholmissbrauch jenseits bloßer Steuererhöhungen. Händler fürchten, dass höhere Kosten Verbraucher zu unregulierten, potenziell gefährlichen Alternativen treiben, was sowohl Bemühungen um öffentliche Gesundheit als auch die wirtschaftliche Stabilität im Sektor untergräbt.

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