Die südafrikanischen Benzinpreise steigen ab Mitternacht des 1. April im Landesinneren um 3,06 R pro Liter auf 23,25 R, während Diesel nach einer Erhöhung um 7,51 R einen Rekordwert von 26,11 R pro Liter erreicht. Der Anstieg resultiert aus den globalen Ölpreisen von über 100 US-Dollar pro Barrel infolge des Iran-Kriegs sowie einer Schwächung des Rand. Eine befristete Senkung der Kraftstoffabgabe um 3 R pro Liter federt die Auswirkungen ab.
Ab Mitternacht des 1. April steigen die Benzinpreise im Landesinneren um 3,06 R pro Liter auf 23,25 R, und der Dieselpreis im Landesinneren erhöht sich um 7,51 R pro Liter auf einen Rekordwert von 26,11 R. Die Anpassungen spiegeln die gestiegenen internationalen Rohölpreise von über 100 US-Dollar pro Barrel wider, die durch den Iran-Krieg und die Abwertung des Rand gegenüber dem Dollar getrieben werden.
Das Finanzministerium und das Ministerium für Bodenschätze und Erdölressourcen kündigten eine befristete Senkung der allgemeinen Kraftstoffabgabe um 3 R pro Liter an, die vom 1. April bis zum 5. Mai 2026 gilt. „Der Finanzminister schlägt vor, die allgemeine Kraftstoffabgabe vom Mittwoch, dem 1. April 2026, bis Dienstag, dem 5. Mai 2026, vorübergehend um 3 R pro Liter zu senken“, teilten die Ministerien in einer gemeinsamen Erklärung mit. Dies reduziert die Benzinabgabe von 4,10 R auf 1,10 R pro Liter und bei Diesel von 3,93 R auf 0,93 R pro Liter für einen Monat.
Ökonomen weisen darauf hin, dass der Preisschub ohne diese Maßnahme den Verbraucherpreisindex (VPI) für April, der im Februar bei 3,0 % lag und damit dem Ziel der South African Reserve Bank entsprach, um mindestens 1,0 Prozentpunkte nach oben getrieben hätte. Es wird erwartet, dass die Senkung den VPI für April nahe 4,0 % hält, dem oberen Ende des Toleranzbereichs der Bank, jedoch wird sie das Finanzministerium etwa 6 Milliarden R an Einnahmen kosten.
Die Ministerien stellten weitere Reformen in Aussicht, darunter eine mittelfristige Überprüfung der Kraftstoffpreisgestaltung sowie zusätzliche Unterstützung für Haushalte und wichtige Wirtschaftssektoren, wobei weitere Details folgen sollen.