Ein Paar wurde im ländlichen Aipe, Huila, wegen illegaler Holzkohleproduktion festgenommen. Bei dem behördenübergreifenden Einsatz wurden 34 Bündel Holzkohle beschlagnahmt und zwei handwerkliche Öfen demontiert. Die Behörden betonen die Umweltschäden durch diese Tätigkeit.
Die Festnahme fand in der Vereda Balcones, Sektor San Antonio Bajo, in der Gemeinde Aipe, der Ölhauptstadt von Huila, statt. Einheiten des Batallón Especial Energético y Vial N.° 12 der Novena Brigada führten den Einsatz gemeinsam mit der Polizei und der Corporación Autónoma Regional del Alto Magdalena (CAM) durch taktische Aufklärung und behördenübergreifende Koordination durch. "Durch taktische Aufklärungsarbeiten und behördenübergreifende Koordination gelang es, eine produktive Mineneinheit zur Herstellung von Holzkohle ausfindig zu machen", sagte ein Sprecher der Armee. Sie nahmen einen Mann und eine Frau fest, die mutmaßlich mit der illegalen Tätigkeit in Verbindung stehen, beschlagnahmten 34 Bündel Holzkohle und legten zwei handwerkliche Öfen mit einer Kapazität von etwa 100 Bündeln still. Die Einheit produzierte monatlich rund 400 Bündel, was laut dem militärischen Sprecher zu Entwaldung, Landschaftsveränderungen sowie Schäden an Luft, Wasser – insbesondere dem Magdalena-Fluss – und Bodenkomponenten führte. Die Erholung der betroffenen Gebiete wird auf über 30 Jahre geschätzt, was das Ausmaß der Umweltschäden unterstreicht.