Eine Kontroverse ist in der Jammu and Kashmir Champions League ausgebrochen, nachdem Cricketer Furqan Bhat während eines Spiels mit einem Helm gesehen wurde, der mit einer palästinensischen Flagge geschmückt war. Die Jammu Rural Police hat Bhat und den Ligaveranstalter Zahid Bhat zu Vernehmungen einbestellt im Rahmen der Untersuchungen zu dem Vorfall. Die Jammu and Kashmir Cricket Association hat sich vom Turnier distanziert und erklärt, keine Beteiligung zu haben.
Der Vorfall ereignete sich während eines Spiels am Mittwoch zwischen dem Team JK11 und Jammu Trailblazers in der Jammu and Kashmir Champions League. Furqan Bhat, der für JK11 schlug, trug einen Helm mit palästinensischer Flagge, was schnell Aufmerksamkeit erregte und eine breite Debatte in sozialen Medien auslöste. Berichte deuten darauf hin, dass das Bild viral ging und die Behörden zu schnellem Handeln veranlasste.
Die Jammu Rural Police hat Bhat zu einer Vernehmung zitiert, um die Absicht hinter dem Zeigen der Flagge zu klären und ob Regeln oder Gesetze verletzt wurden. Auch Ligaveranstalter Zahid Bhat wurde einbestellt, um zu erklären, wie der Helm auf dem Feld zugelassen wurde und ob die Vorabkontrollen ausreichend waren. Polizeiquellen bestätigen, dass eine gründliche Untersuchung läuft, bei der alle Beteiligten wahrscheinlich befragt werden.
Die Jammu and Kashmir Cricket Association (JKCA) hat gegenüber News18 klargestellt, dass das Turnier nicht unter ihrem Dach stattfindet und Bhat nicht mit der Association verbunden ist. Daher hat JKCA erklärt, keine Rolle beim Event zu haben und keine Maßnahmen zu ergreifen. Die Kontroverse entsteht inmitten anhaltender globaler Proteste für einen palästinensischen Staat nach dem Waffenstillstand zwischen Israel und Hamas, wobei Gaza mit schweren humanitären Herausforderungen wie Lebensmittelknappheit und eingeschränkter Hilfe konfrontiert ist.
Indien hält an seiner langjährigen Unterstützung für eine Zwei-Staaten-Lösung im Israel-Palästina-Konflikt fest. Weitere Details aus der Untersuchung werden erwartet, während die Behörden die vollständigen Umstände klären wollen.