Indien hat Pakistan scharf im UN-Sicherheitsrat kritisiert und dessen politische Turbulenzen mit grenzüberschreitendem Terrorismus verknüpft. Die Äußerungen hoben die Entscheidung des inhaftierten ehemaligen Premierministers Imran Khan hervor, dem Armeechef Asim Munir lebenslange Immunität zu gewähren. Der indische Vertreter forderte zudem Reformen im UNSC, um aktuelle globale Probleme anzugehen.
Am 16. Dezember 2025 übte Indien scharfe Kritik an Pakistan während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Indische Vertreter verbanden die anhaltende innere politische Krise in Islamabad – geprägt durch die Inhaftierung des ehemaligen Premierministers Imran Khan – mit Pakistans langjährigem Muster der Unterstützung grenzüberschreitenden Terrorismus, insbesondere in Regionen wie Jammu und Kashmir.
Die Kritik konzentrierte sich auf Khans kontroverse Entscheidung aus dem Gefängnis heraus: die Gewährung lebenslanger Immunität an General Asim Munir, den derzeitigen Chef des Generalstabs. Diese Handlung wurde als Symbol für tiefere Probleme dargestellt, einschließlich Vorwürfen eines verfassungsrechtlichen Putsches und der übermäßigen Rolle des Militärs in der pakistanischen Politik. Indien betonte, wie solche Instabilität regionale Spannungen in Südasien verschärft, einschließlich Streitigkeiten über den Indus-Wasser-Vertrag und Bedrohungen für internationale Friedenssicherungsanstrengungen.
Neben den pointierten Bemerkungen zu Pakistan rief der indische Gesandte zu dringenden strukturellen Reformen im UNSC auf. Diese Veränderungen seien, so ihr Argument, essenziell, um moderne Herausforderungen wie sich wandelnde Formen des Terrorismus und sich verändernde internationale Beziehungen anzugehen. Das Eingreifen unterstrich Indiens Position, Nationen zur Rechenschaft zu ziehen, die Terroraktivitäten beherbergen oder ermöglichen, ohne spezifische Gruppen direkt zu nennen, aber unter Berufung auf historischen Kontext.
Es gab keine unmittelbare Reaktion Pakistans während der Sitzung, doch der Austausch beleuchtet anhaltende bilaterale Spannungen.