Auf Kuba ist der Ausdruck 'Hasta cuándo' zu einem gängigen Hilferuf und Ausdruck der Frustration in familiären und öffentlichen Gesprächen geworden. Eduardo N. Cordoví Hernández untersucht seine Nutzung als Ventil für aufgestauten Stress. Er führt oft zu hitzigen Debatten oder sogar spontanen Partys.
Im alltäglichen kubanischen Leben hallt der Ausdruck 'Hasta cuándo' ('Wie lange noch?') als übermäßig genutzter Schrei inmitten eindringlicher Realitäten wider, wie Eduardo N. Cordoví Hernández in seinem Tagebuch für Havana Times beschreibt. Am 13. November 2025 veröffentlicht, detailliert der Beitrag, wie dieser Ausdruck in Familienchats oder öffentlichen Situationen entsteht, ohne klare Klassifikation als Ausruf: Er kann bewundernd, fragend oder einfach kommunikativ sein.
Manche nutzen ihn, um inneren Druck abzubauen, wie ein Sicherheitsventil, das eine emotionale Explosion verhindert, ähnlich einem Sicherungsstift, der einen wertvollen Stromkreis schützt. Andere verwenden ihn, um die 'soziale Temperatur' zu messen, indem sie Köder auswerfen, um Gleichgesinnte zu Reaktionen zu provozieren, die Gespräche über Baseball oder die Hitze anstoßen oder Konflikte umgehen.
Die Mehrheit jedoch äußert ihn aus reiner Erschöpfung, am Rande des mentalen Zusammenbruchs, an sich selbst, andere oder sogar Gott gerichtet. Eine optimistische Nachbarin rief: 'Es gibt kein Übel, das hundert Jahre dauert!', und versuchte, sich von einem baldigen Ende zu überzeugen. Eine andere erwiderte genervt: 'Auch kein Körper, der das aushält, Patin!'. Ein Dritter murmelte: 'Was wirklich klar ist, ist, dass hier die einzige Sicherheit, die wir haben, die Staatssicherheit ist…'. Das löste eine unschuldige Frage aus: 'Hey… auf wessen Seite stehst du? Bei den Indianern oder den Cowboys?', ein Sprichwort, das zu einem öffentlichen Schlagwort wurde.
Daraus entbrannte ein 'Changaneo', 'Tiradera' oder 'Dale al que no te dio' – ein verbales Freestyle-Gefecht, das zu öffentlicher Unordnung eskalieren oder in eine Rumba-Party übergehen kann, die bis in die frühen Morgenstunden dauert. Cordoví deutet an, dass einige glauben, diese Dynamik halte die Dinge so, wie sie sind, obwohl in Havanna Dinge gelegentlich 'losgehen', ohne zu 'einem echten Guten' zu führen.