Cynthia Erivo teilte Einblicke in die Dreharbeiten und die emotionale Tiefe von 'Wicked: For Good' in einem Interview im Variety Awards Circuit Podcast. Sie sprach über Fan-Debatten zum Filmende und enthüllte einen persönlichen Moment mit Co-Star Ariana Grande. Erivo betonte die Herausforderungen bei der Darstellung von Elphaba und ihre Verbindung zur Figur.
Cynthia Erivo hat kürzlich über ihre Rolle als Elphaba in 'Wicked: For Good', dem zweiten Teil der Verfilmung des Broadway-Musicals von Jon M. Chu, im Variety's Awards Circuit Podcast gesprochen. Das Interview fand kurz nach der Ankündigung der Top-10-Filme des Jahres durch das American Film Institute statt. Erivo beschrieb das Projekt als „eine der schwierigsten Dinge, die ich je gedreht habe“ und hob die Erleichterung hervor, endlich offen darüber sprechen zu können nach Jahren der Vorbereitung.
Eine zentrale Szene, „No Good Deed“, fing die Verletzlichkeit und Hingabe von Elphaba inmitten tiefer Trauer ein. Erivo drehte sie, an Seilen hängend, mit Füßen in der Luft und Kopf zum Grimmerie geneigt, über mehrere Tage. Sie erklärte die körperliche Belastung: „Ich bin an den Seilen, wenn ich hereinfliege, und bleibe für den ersten Abschnitt in der Luft... jede Menge gegensätzlicher Kräfte, während ich mit der Frustration und dem Schmerz arbeite.“ Eine alternative Aufnahme zeigte sie, wie sie am Boden gegen Seile zog, während Windmaschinen bliesen und ein Gefühl der Isolation auf einem leeren Bluescreen-Set erzeugten.
Zum umstrittenen Ende des Films sagte Erivo klar, dass Glinda, gespielt von Ariana Grande, nicht weiß, dass Elphaba überlebt. „Ich glaube nicht, dass sie es weiß. Tatsächlich würde ich darauf wetten, dass Glinda nicht weiß, dass Elphaba lebt“, sagte sie. Sie sah die Öffnung des Grimmerie für Glinda als Symbol für Würdigkeit und Erbe, nicht als Enthüllung, und betonte Elphabas tiefe Bindung ans Buch: „Ich liebe diesen Moment... sie nimmt sich einfach einen Moment mit dem Buch, bevor sie es Glinda gibt, was für mich immer wie ein stiller Abschied wirkte.“
Die abschließende Picknick-Szene wurde einen ganzen Tag im Richmond Park gedreht und fing die Freundschaft der Figuren ohne festes Ziel ein. Erivo behielt ein Detail geheim: Was Grande ihr während der Aufnahme zuflüsterte. „Ja, aber ich sage es niemandem. Es ist filmbezogen... aber auch mit uns verbunden.“
Erivo zog persönliche Parallelen zu Elphaba und reflektierte über öffentliche Wahrnehmungen: „Ich hatte meine ‚No Good Deed‘-Momente... man kann nicht jeden zufriedenstellen.“ Sie äußerte Dankbarkeit für die Wirkung der Rolle und zitierte Fan-Geschichten, wie die einer jungen Krebserkrankten, die Trost in ihrer Darstellung fand. Zukünftig nannte Erivo Projekte wie eine 'Othello'-Adaption und eine West-End-Produktion von 'Dracula'.