Die Regierung von Delhi kündigte am Montag ihre EV Policy 2.0 an, die vorschreibt, dass ab 2028 alle neu zugelassenen Zweiräder und Dreiräder elektrisch betrieben werden müssen.
Die vom Kabinett in Delhi gebilligte Richtlinie soll nach der Genehmigung durch den Vizegouverneur Taranjit Singh Sandhu am 1. Juli in Kraft treten und zielt darauf ab, bis zum 31. März 2030 eine Elektrifizierung von mindestens 30 % des Fahrzeugbestands zu erreichen. Sie konzentriert sich auf reine Elektrofahrzeuge und beinhaltet im ersten Jahr Barprämien von bis zu 30.000 Rupien für elektrische Zweiräder, wobei die Beträge in den Folgejahren sinken werden.
Chief Minister Rekha Gupta erklärte, die Maßnahmen seien ein wichtiger Schritt, um Delhi von Umweltverschmutzung zu befreien. Die Regierung plant, 15.000 Crore Rupien für Anreize und Ladeinfrastruktur auszugeben, wobei mehr als 30.000 öffentliche Ladepunkte vorgesehen sind.
Nach Ablauf der Fristen werden keine neuen benzinbetriebenen Zweiräder oder CNG-Auto-Rikschas mehr zugelassen. Für bereits existierende Fahrzeuge gibt es keine Beschränkungen. Verkehrsministerin Niharika Rai merkte an, dass Zweiräder und Dreiräder 46 % der durch Fahrzeuge verursachten Umweltverschmutzung ausmachen; die Richtlinie bietet zudem Subventionen für elektrische N1-Lkw sowie Anreize für die Verschrottung alter Fahrzeuge.