Experten des IIT Delhi und IIT Kanpur haben eine Stellungnahme zum Entwurf der Electric Vehicle Policy 2026-2030 für Delhi abgegeben und dabei die Notwendigkeit von starken Hybrid-Elektrofahrzeugen sowie einer erweiterten Ladeinfrastruktur unterstrichen.
Die aktuelle Richtlinie, die 2020 eingeführt wurde, läuft am 30. Juni aus. Das Verkehrsministerium hatte den Entwurf im April für öffentliche Stellungnahmen veröffentlicht. Experten unterstützten die Aufnahme von starken Hybrid-Elektrofahrzeugen und Maßnahmen zur Emissionsreduzierung im Verkehrssektor, der für 15 bis 20 Prozent der Luftverschmutzung in Delhi verantwortlich ist.
Dr. Vikas Nimesh vom IIT Delhi betonte die Bedeutung von Ladelösungen für Wohngebiete und standardisierte Richtlinien für Wohnungsbaugesellschaften. Ein leitender Professor des IIT Kanpur empfahl, die Vorteile der Verschrottungsprämie auch auf Käufer von Hybridfahrzeugen auszuweiten, um einen praxisnahen Übergang zu unterstützen.
Beamte verwiesen auf ein insgesamt positives Feedback und auf Überarbeitungen, die derzeit geprüft werden, darunter eine zweijährige Befristung für Kfz-Steuerbefreiungen bei starken Hybriden. Im vergangenen Jahr wurden in Delhi 7.765 solcher Fahrzeuge zugelassen, in diesem Jahr sind es bislang 4.768.
Der Entwurf sieht Anreize wie 10.000 Rupien für elektrische Zweiräder und 25.000 Rupien für Dreiräder vor, die an die Verschrottung älterer Fahrzeuge gekoppelt sind. Zudem wird eine 50-prozentige Kfz-Steuerbefreiung für starke Hybride bis zu einem Ex-Showroom-Preis von 3 Millionen Rupien vorgeschlagen.