Die Bundesregierung beschloss am Dienstag, die schrittweise Erhöhung der Importsteuern für Elektro- und Hybridautos beizubehalten und gleichzeitig eine vorübergehende Quote von 463 Millionen US-Dollar mit null Zöllern für sechs Monate zu genehmigen.
Die Außenhandelskammer hat die Obergrenze von 463 Millionen US-Dollar für die steuerfreie Einfuhr von elektrifizierten Fahrzeugen genehmigt. Oberhalb dieses Wertes greift wieder der volle Steuersatz. Die Fristen für die Steuererhöhungen variieren je nach Fahrzeugtyp: Bei teilmontierten oder fertig montierten Modellen beginnen die Anstiege ab Juli, während demontierte oder teilmontierte Modelle ab Januar 2027 vollständig besteuert werden. Die Entscheidung zielt laut Regierung darauf ab, den Übergang im Automobilsektor mit der Dekarbonisierungspolitik und der Förderung der lokalen Produktion in Einklang zu bringen. Der Zollplan bleibt unverändert. Der nationale Verband der Kraftfahrzeughersteller (Anfavea) kritisierte die Maßnahme. Die Organisation erklärte, dass die Wiederaufnahme von Anreizen für den Import von Teilen den Interessen der nationalen Industrie entgegenstehe und die Planungssicherheit für Investitionen verringere. Anfavea wies darauf hin, dass die Branche bereits Investitionen in Höhe von etwa 140 Milliarden R$ bis 2033 angekündigt habe.