Abgeordnete drohen mit Zensur des Berichts von Charles Alloncle zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Einige Mitglieder des parlamentarischen Untersuchungsausschusses zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk lehnen die Veröffentlichung des 300-seitigen Berichts des Abgeordneten Charles Alloncle ab. Grund dafür sind umstrittene Vorschläge wie die Zusammenlegung von Sendern und das Verbot von Reality-TV-Formaten. Zudem wird die mangelnde Qualität, der Tonfall sowie das Vorhandensein falscher Behauptungen kritisiert. Die Abstimmung ist für Montagnachmittag angesetzt.

Abgeordnete des parlamentarischen Untersuchungsausschusses zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk drohen damit, die Veröffentlichung des Berichts des ciottistischen Abgeordneten Charles Alloncle zu blockieren. Das 300-seitige Dokument enthält radikale Vorschläge, darunter die Fusion von Sendern und ein Verbot von Reality-TV-Shows.

Ein Ausschussmitglied kommentiert: „Ehrlich gesagt, angesichts der schlechten Qualität des Berichts, seines Tonfalls, der falschen Anschuldigungen und der zweifelhaften Quellen scheint es, als würde Charles Alloncle alles daran setzen, eine Zensur zu provozieren.“ Ein anderer Abgeordneter ergänzt: „Ich würde den Bericht gerne veröffentlichen, aber nicht in dieser Form. Die Herangehensweise ist oft heimtückisch. Es finden sich falsche Behauptungen über den Ablauf unserer Arbeit und die Bewertung der Fakten zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk.“

Ein drittes Mitglied fügt hinzu: „Darf ein parlamentarischer Bericht verleumderische Angriffe enthalten? Objektiv betrachtet gibt es Gründe für eine Zensur.“

Die 30 Abgeordneten müssen den Bericht bis Montagmittag prüfen. Am Nachmittag findet die Abstimmung über dessen Veröffentlichung statt. Eine Mehrheit für die Zensur würde die Veröffentlichung verhindern.

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